Bedrohungslage in Müngersdorf Schüler löst Großeinsatz der Kölner Polizei an einer Förderschule aus

Update | Köln · Großeinsatz der Polizei an einer Schule in Müngersdorf: Dort soll es zu einer Bedrohungslage durch einen zwölf Jahre alten Schüler gekommen sein, wie die Polizei mitteilte. Er hatte sich nach einem Streit mit einem Messer bewaffnet.

Polizisten sind vor einer Schule in Köln-Müngersdorf im Einsatz. Der Hinweis auf einen bewaffneten Schüler hat einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst.

Polizisten sind vor einer Schule in Köln-Müngersdorf im Einsatz. Der Hinweis auf einen bewaffneten Schüler hat einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst.

Foto: dpa/Thomas Banneyer

Der Hinweis auf einen bewaffneten Schüler in einer Förderschule in Köln-Müngersdorf hat am Donnerstagmorgen einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Gegen 10.50 Uhr hatte sich eine Mitarbeiterin der Schule beim Notruf der Polizei gemeldet und über ein Bedrohungsszenario in der Schule informiert.

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Zwölfjährige nach einem Streit im Sportunterricht mit einem Messer aus der Lehrküche der Schule bewaffnet. Zwei Mitarbeiter der Schule sprachen zunächst beruhigend auf ihn ein und überwältigten ihn kurze Zeit später, als er die Küche mit dem Messer verlassen wollte. Gleichzeitig trafen die ersten Polizisten an dem Schulkomplex an der Straße „Alter Militärring“ ein. Aufgrund der zunächst unklaren Lage war die Polizei mit einem Großaufgebot angerückt.

Mitschüler hatten sich nach Anweisungen der Schulleitung in ihren Klassenzimmern eingeschlossen, bis eine Gefahr für sie ausgeschlossen werden konnte. Der körperlich unverletzte Zwölfjährige befindet sich derzeit zusammen mit seinen Eltern in ärztlicher Betreuung.

(hsr)
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