Köln und Bonn: Zoll-Razzia bei Türstehern und Sicherheitspersonal

Einsatz in Köln und Bonn : Zoll-Razzia bei Türstehern und Sicherheitspersonal

Der Kölner Zoll hat in der Nacht zu Samstag das Wach- und Sicherheitsgewerbe kontrolliert. Der Schwerpunkt lag auf Großveranstaltungen, Diskotheken und dem Wachschutz von Flüchtlingsunterkünften.

Von den drei Standorten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Köln, Bonn und Bergisch Gladbach waren knapp 100 Zöllner unterwegs. In 95 Objekten wurden 110 Firmen kontrolliert. "Mit unseren Kontrollen und Befragungen von mehr als 350 Arbeitnehmern, waren wir Bestandteil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in dieser Branche", sagt Pressesprecher Jens Ahland.

In drei Fällen habe es Hinweise auf die Unterschreitung des Mindestlohns gegeben, in einem Fall für den Missbrauch von Sozialleistungen. Zehn Mal wurden Ermittlungen wegen fehlender oder falscher Meldungen zur Sozialversicherung aufgenommen. Zudem hatten zwei Reinigungskräfte keinen gültige Aufenthaltstitel und die erforderliche Arbeitserlaubnis.

"Erst nach Auswertung und Überprüfung der Arbeitnehmerangaben lässt sich sagen, ob alle angetroffenen Personen auch ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet sind. Die Überwachung der Einhaltung des Mindestlohns, macht nicht selten eine erneute Prüfung in der Firma notwendig", erklärte Ahland.

(top)