Köln/Essen: Betrüger sollen Nutzer von Online-Banking um ihr Geld gebracht haben

Durchsuchungen in NRW : Betrüger sollen Online-Banking-Nutzer um viel Geld gebracht haben

Bei Razzien in Essen und Herne haben Ermittler am Mittwoch eine mutmaßliche Betrügerbande ausgehoben. Fünf Verdächtige seien festgenommen worden.

Das sagte ein Sprecher der „Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen“ (ZAC NRW) in Köln. Sie sollen Bankkunden um ihr Geld gebracht haben, die Online-Banking mit dem Tan-Verfahren nutzten. Dabei müssen Überweisungen und andere Transaktionen durch Eingabe einer Zahlenkombination bestätigt werden, die dem Kunden per SMS aufs Handy geschickt wird. Die Verdächtigen sollen sich die Zugangsdaten für das Online-Banking beschafft und die SMS-Nachrichten umgeleitet haben.

Die Schadenshöhe liege „im hohen fünfstelligen oder sogar im sechsstelligen Bereich“, sagte der Sprecher. Die Ermittler hätten insgesamt zehn Objekte durchsucht. Bei der Festnahme des Hauptverdächtigen sei auch ein SEK im Einsatz gewesen.

Die bei der Kölner Staatsanwaltschaft angesiedelte ZAC ist landesweit für herausgehobene Ermittlungsverfahren im Bereich der Cyberkriminalität zuständig.

(mba/dpa)
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