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Kleingärten in Dortmund und Castrop-Rauxel gewinnen Landeswettbewerb

Für Vielfalt und Kreativität : Kleingärten in Dortmund und Castrop-Rauxel gewinnen Wettbewerb

Kleingärten liegen im Trend, bieten sie in der Corona-Krise doch einen Rückzugsort. Zwei Anlagen sind jetzt vom Land NRW für ihre Kreativität, gepflegte Art und Vielfalt ausgezeichnet worden.

Zwei Kleingärten in Dortmund und Castrop-Rauxel haben den Kleingarten-Landeswettbewerb von Nordrhein-Westfalen gewonnen. Die beiden Grünanlagen bekommen für ihre Vielfalt, gepflegte Art und ihre Kreativität eine Goldmedaille, wie das NRW-Umweltministerium am Samstag mitteilte. Zudem sollen sie NRW im kommenden Jahr beim Bundeswettbewerb für Kleingärtner vertreten.

„Gerade in der aktuellen Coronakrise liegen Kleingärten im Trend. Viele Menschen erkennen die Bedeutung dieser Orte für naturnahe Beschäftigung, die Ruhe in der Natur, aber auch das solidarische Miteinander in den Kleingartenanlagen“, erklärte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Das Kleingartenwesen habe „eine sichere Zukunft vor sich“.

Der Dortmunder Gartenverein „Am Externberg“ wurde für die kulturelle Vielfalt unterschiedlicher Nationalitäten und seine „durch Toleranz und Respekt“ bestimmte Gemeinschaft gewürdigt. Auch habe die Anlage ein artenreiches Feuchtbiotop. „Die Jury war beeindruckt von den Tier- und Pflanzenarten, die sich in diesem Paradies angesiedelt haben“, erklärte das Umweltministerium.

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Die Anlage „Am Schellenberg“ in Castrop-Rauxel wurde für Vielfalt und Ideenreichtum gelobt. „Das Gesamterscheinungsbild der Kleingartenanlage ist - so das Urteil der Jury - exzellent und harmonisch“, hieß es vom Umweltministerium. Es gebe etwa einen Obstlehrgarten und einen Heilkräutergarten.

(chal/dpa)