Mit 1,50 Metern Abstand Kempener verzieren Altstadt-Straße mit Regenbögen

Kempen · In der Kempener Altstadt haben Anwohner Regenbögen vor Häuser gemalt - unter Einhaltung des derzeit gebotenen Mindestabstands. Beim abendlichen Umtrunk kommt sich so niemand zu nahe.

 Sehr idyllisch: Kempener Altstadt mit Regenbögen

Sehr idyllisch: Kempener Altstadt mit Regenbögen

Foto: RPO/Deckers

Anwohner der Tiefstraße in Kempen, mitten in der historischen Altstadt, hatten die Idee, ihre Straße mit Regenbögen zu bemalen - als Zeichen von Hoffnung in Zeiten der Corona-Krise.

Viele Anwohner der idyllischen Straße in der Fußgängerzone haben Bänke vor der Haustür. Am Abend sitzen sie dort und erzählen sich bei einem Glas Bier oder Wein die Neuigkeiten des Tages. Das ist in gewohnter Form leider im Moment nicht möglich. Da kam der Appell, die Häuser mit Regenbögen zu zieren, gerade recht.

Die Anwohner beschlossen, gleich die ganze Straße zu schmücken, und das nicht ohne Hintergedanken: Die Distanz zwischen den Regenbögen beträgt 1,50 Meter und signalisiert damit den aktuell gebotenen Mindestabstand. So können die Anwohner den abendlichen Brauch auch in diesen Tagen praktizieren.

(hd)
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