Kampf gegen Jugendbanden in NRW Polizei und Innenminister fordern „umgehende Konsequenzen“

Düsseldorf · Sie bedrohen, rauben und prügeln: Immer wieder sind jugendliche Banden für teils schwere Straftaten in NRW verantwortlich. Die Polizeigewerkschaften und der NRW-Innenminister fordern nun ein hartes Durchgreifen, wenn andere Maßnahmen versagen. Das ist ihr Plan.

 Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während der Vorstellung eines Lagebildes. (Archivfoto)

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während der Vorstellung eines Lagebildes. (Archivfoto)

Foto: dpa/Federico Gambarini

Angesichts einer Reihe von Straftaten, die Jugendbanden in mehreren NRW-Städten begangen haben, fordern die Polizeigewerkschaften nun ein härteres Durchgreifen. „Gerade in dem Bereich sind zeitnahe Verfahren und Bestrafungen wichtig. Die jugendlichen Täter müssen umgehend die Konsequenzen für ihr Handeln spüren und nicht erst Monate später“, sagte Erich Rettinghaus, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Ähnlich äußerte sich Michael Maatz, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in NRW: „Die Verfahren sollten zeitnah zur Tat erfolgen, sodass der Bezug zum Tatgeschehen noch da ist und nicht zu viel Zeit dazwischenliegt. Es müssen auch Repressionen mit abschreckender Wirkung ausgesprochen werden.“