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"Jerusalema": Tanzvideo von Polizei aus Iserlohn begeistert das Netz

Tanzvideo aus Iserlohn : Jetzt tanzt auch die Spurensicherung - „Jerusalema“ erreicht Polizei

Das Internet-Phänomen „Jerusalema Dance Challenge“ lässt auch die Ordnungshüter nicht kalt: Mitarbeiter der Polizei im Märkischen Kreis veröffentlichten ein Tanzvideo bei Facebook, das binnen 24 Stunden mehr als 34.000 „Gefällt mir“-Klicks erhielt.

Der südafrikanische Pop-Song „Jerusalema“ bringt seit Monaten Menschen zum Tanzen. Die Videos davon werden als Ermunterung während der Pandemie in den Sozialen Netzwerken geteilt. In NRW hatten unter anderem mehrere Kliniken teilgenommen. Bei der Polizei im Märkischen Kreis tanzen Kollegen der Spurensicherung in ihren weißen Overalls, ein Motorradpolizist mit zwei Fahrradstreifen sowie Beamte einer Hundertschaft im Vollschutz.

„Die ganze Welt tanzt. Uns eingeschlossen. Wir alle gehen durch eine schwierige Zeit... Gemeinsam schaffen wir das!“, schrieb die Polizei am Freitag zu dem knapp anderthalbminütigen Video. Während die Tanzenden viel Zuspruch bekamen und der Facebook-Film bis Samstag mehr als 14.000 Mal geteilt wurde, gab es laut Polizei auch Hasskommentare: „Wir haben vor einigen Minuten mehrere Kommentare mit beleidigenden Inhalten gelöscht und entsprechende Strafverfahren eingeleitet“, schrieb die Behörde bei Facebook.

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Über solche Kommentare ärgern sich aber auch wiederum zahlreiche Nutzer, die das Video der Polizei feiern. „Ich finde es unglaublich, wie Menschen nicht verstehen können, daß in diesen Zeiten etwas Spass und Freude, vor allem im Team, unglaublich wichtig ist. Macht weiter so, ein lieber Gruß von einem Lkw-Fahrer. Bleibt gesund und frohe Weihnachten“, schreibt zum Beispiel ein Nutzer. Ein anderer findet: „Cooles Video, toller Humor und super Performance. Toll, dass Ihr mitgemacht habt. Danke für den unermüdlichen Einsatz.“

Auch die Düsseldorfer Uniklinik hat bereits ein Tanzvideo zu dem Song veröffentlicht. „Uniklinik Düsseldorf goes Jerusalema“ steht unter dem Video, mit dem sich die Uniklinik an der viralen Tanz-Challenge beteiligt. Auf den Stationen, in den Fluren, vor dem Gebäude und sogar auf den Dächern tanzen rund 200 Ärzte, Krankenpfleger und weitere Angestellte zu dem Lied Jerusalema vom südafrikanischen Musiker Master KG. Der Zusammenschnitt wurde auf Youtube bis Samstag bereits mehr als 274.405 mal angeklickt.

(dtm/dpa)