Hosentaschenalarm für Gerichtsvollzieher in Not in NRW

Versuch in NRW : Alarm in der Hosentasche für Gerichtsvollzieher in Not

NRW testet mobile Alarmgeräte für Gerichtsvollzieher in Notsituationen. Das kleine Gerät in der Hosentasche soll einen stillen Alarm auslösen, wenn Gerichtsvollzieher oder andere Mitarbeiter von sozialen Diensten angegriffen werden.

Das Pilotprojekt werde in Kürze starten, berichtete das Düsseldorfer Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Das Gerät soll demnach neben Gerichtsvollziehern auch Mitarbeiter in ambulanten sozialen Diensten vor Wüterichen schützen. Gedacht sei an ein kleines, unauffälliges Teil, das etwa in der Hosentasche einen stillen Alarm auslösen könne.

Die Vorbereitungen des landesweiten Pilotprojekts liefen bereits in Abstimmung mit den drei Oberlandesgerichten, erklärte ein Sprecher. Bis zum nächsten Jahr sollten die notwendigen Erkenntnisse für eine endgültige Entscheidung gesammelt werden.

Der Bund der Gerichtsvollzieher hat immer wieder Attacken auf seine Mitglieder angeprangert und einen besseren Schutz der Justizmitarbeiter im Außendienst gefordert.

(siev/dpa)
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