Zweite schlechte Hopfenernte in Folge Ändert der Klimawandel den Altbiergeschmack?

Düsseldorf · Die Hopfenernte bleibt auch in diesem Jahr hinter den Erwartungen zurück. Für das gewohnte Bieraroma müssen Brauereien größere Mengen der Pflanze einsetzen – etliche Unternehmen haben aber vertraglich geregelte Liefermengen. Was nun gefordert wird.

 Es wird mit Altbiergläsern angestoßen. (Symbolbild)

Es wird mit Altbiergläsern angestoßen. (Symbolbild)

Foto: dpa/David Young

Schon zum zweiten Mal hintereinander ist die deutsche Hopfenernte unterdurchschnittlich ausgefallen – eine Folge der extremen Wetterverhältnisse. Erst war es zu nass, so dass die Felder nicht befahren werden konnten, dann zu warm und zu trocken. Ohne den Geschmacks- und Bitterstofflieferanten Hopfen aber ist der Deutschen liebstes Kaltgetränk in Gefahr: das Bier. Weil nicht nur die Erntemenge niedriger ausgefallen ist, sondern auch die Qualität schwankt, müssen Brauer teils größere Mengen der Pflanze einsetzen, um das gewohnte Aroma zu erzeugen. Betroffen sind neben Pils, Helles und Weißbier auch das Alt. Was heißt das für die Brauer der traditionsreichen Altbier-Marken?