Zahl der Neuerkrankungen verfünfacht Millionenförderung für Essener Hautkrebsforscher

Essen · Um bessere Behandlungsmethoden gegen den Schwarzen Hautkrebs zu entwickeln, möchten die Forscher mehr über die Entstehung und Ausbreitung des Schwarzen Hautkrebses herausfinden.

Die Zahl der Neuerkrankungen an Schwarzem Hautkrebs sei in den vergangenen 50 Jahren um mehr als das Fünffache gestiegen. (Symbolbild)

Die Zahl der Neuerkrankungen an Schwarzem Hautkrebs sei in den vergangenen 50 Jahren um mehr als das Fünffache gestiegen. (Symbolbild)

Foto: dpa/Eva Manhart

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen erhalten 1,5 Millionen Euro Fördergelder des Europäischen Forschungsrats (ERC) für die Hautkrebsforschung.

Unterstützt werde damit die Arbeit des Onkologen und Dermatologen Alpaslan Tasdogan, teilte die Uni am Donnerstag in Essen mit. Der Professor für Tumormetabolismus und sein Team wollten durch Untersuchungen an Patienten mehr über die Entstehung und Ausbreitung des Schwarzen Hautkrebses herausfinden.

Die Zahl der Neuerkrankungen an Schwarzem Hautkrebs sei in den vergangenen 50 Jahren um mehr als das Fünffache gestiegen, hieß es. „Wir Forschenden haben bisher nicht hinreichend verstanden, wie der Schwarze Hautkrebs metastasiert und müssen meist tatenlos zusehen, wie die Betroffenen durch die Angriffe der gestreuten Zellen sterben“, erklärte Tasdogan. „Wir vermuten, dass der Krebs seinen Stoffwechsel verändert und möchten herausfinden, welche Prozesse im Körper dahinterstecken.“ Gelinge dies, könnten neue, wirksame Behandlungsmethoden entwickelt werden.

(dw/epd)
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