Prozess in Hagen Trio schweigt in Mordprozess – Schrotthändler erschlagen

Hagen · Zwei Männer und eine Frau sollen im März 2021 in Hagen einen Schrotthändler erschlagen und ausgeraubt haben. Zum Prozessbeginn schweigen die Angeklagten.

Außenansicht von Landgericht und Amtsgericht. (Archivfoto)

Außenansicht von Landgericht und Amtsgericht. (Archivfoto)

Foto: dpa/Bernd Thissen

Zwei 35 und 37 Jahre alte Männer und eine 29-jährige Frau stehen seit Dienstag wegen des Vorwurfs des Mords an einem Schrotthändler vor dem Hagener Schwurgericht. Zu Prozessbeginn wollten die drei Angeklagten zu den Vorwürfen keine Angaben machen.

Das Trio soll den Schrotthändler Ende März 2021 in dessen Halle in Hagen aufgesucht und mit einer Axt und einer Machete bedroht haben. Laut Anklage wollten die drei Deutschen die Herausgabe von Geld und Wertsachen erzwingen. Als sich der Schrotthändler weigerte, soll er mit der Machete erschlagen worden sein. Danach nahmen die Täter angeblich Beute im Wert von 40.000 Euro mit. Die im hinteren Teil der Halle versteckte Leiche wurde demnach erst acht Tage später gefunden.

Einer der Angeklagten soll ein Jahr später im Gefängnis von seiner Beteiligung an der Bluttat erzählt haben. Dort saß er zu diesem Zeitpunkt wegen eines anderen Delikts ein. Für den Prozess hat das Hagener Schwurgericht 42 Verhandlungstage bis Oktober angesetzt.

(albu/dpa)
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