„Wir kennen ihn“ Schüsse bei Streit in Hagen – Fahndung nach einem 23-jährigen Mann

Update | Hagen · Nach Schüssen auf zwei Männer in Hagen am Wochenende suchen die Ermittler nun öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter wegen versuchten Totschlags. Möglicherweise ist er bewaffnet.

Krankenwagen und Polizei auf der Strasse am Tatort in Hagen.

Krankenwagen und Polizei auf der Strasse am Tatort in Hagen.

Foto: dpa/Alex Talash

Trotz intensiver Fahndung sei es bislang nicht gelungen, den Aufenthaltsort des dringend Tatverdächtigen zu ermitteln, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen am Montag mit. Inzwischen liege ein gerichtlicher Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung vor –- gesucht wird der Mann demnach wegen versuchten Totschlags. „Wir kennen ihn“, hieß es am Montag bei der Staatsanwaltschaft in Hagen. Die Ermittler riefen dazu auf, den Gesuchten nicht anzusprechen, da er möglicherweise bewaffnet sei, sondern in dringenden Fällen den Notruf 110 zu wählen.

Zwei 40 Jahre alte Männer waren am Samstag (9. Dezember) in Hagen-Haspe schwer verletzt worden. Sie sind auf dem Wege der Besserung und schweben nicht in Lebensgefahr, berichtete Oberstaatsanwalt Gerhard Pauli. In einer ersten Mitteilung der Polizei war zunächst von zwei Verdächtigen die Rede gewesen.

Die Hintergründe des Vorfalls seien noch unklar. Mehrere Männer waren auf offener Straße in Streit geraten in dessen Verlauf sei aus der Personengruppe heraus auf zwei der Beteiligten mehrfach geschossen worden. Die Schüsse fielen nach Angaben der Polizei in der Nähe eines Spielplatzes. Einsatzkräfte fanden die beiden verletzten Männer auf der Straße liegend. Sie wurden in Kliniken gebracht. Der Hintergrund der Streitigkeiten ist Gegenstand der Ermittlungen. Eine Mordkommission ermittelt – was den Angaben zufolge nun zu den Personalien des 23-Jährigen führte.

(dw/felt/dpa)
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