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Hagen: Frauenleiche im Keller - Angeklagter schweigt

Prozess in Hagen : Frauenleiche im Keller - Angeklagter schweigt

In einem Mehrfamilienhaus in Hagen wird die Leiche einer Frau gefunden. Ein 75 Jahre alter Nachbar soll sie umgebracht haben. Der Grund für den Nachbarschaftsstreit ist alltäglich.

Rund sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 59-jährigen Frau in Hagen hat der Angeklagte zum Prozessauftakt am Dienstag geschwiegen. Der 75 Jahre alte Nachbar soll die Frau am 19. Mai 2020 nach einem Streit erwürgt oder erdrosselt haben. Die Leiche war im Keller des Hauses gefunden worden. Der Angeklagte hatte einen Tag nach der Tat selbst die Polizei gerufen. Hintergrund soll ein Streit um Parkplätze und um die Nebenkostenabrechnung gewesen sein. Die Anklage lautet auf Totschlag.

Die Leiche lag in einem Kunststofffass, das in einem Loch im Kellerboden versteckt war. Der Estrich war dafür angeblich extra aufgestemmt worden. Darüber lagen vier Zementsäcke sowie zwei Kunststofffässer. Die Richter haben für den Prozess zunächst noch zehn Verhandlungstage bis zum 12. Januar 2021 angesetzt.

(top/dpa)