Gütersloh: Polizeihund stellt Unfallfahrer im dunklen Wald

Unfall mit Fahrerflucht : Polizeihund stellt Mönchengladbacher im dunklen Wald

Ein Mann aus Mönchengladbach soll in Ostwestfalen einen Unfall verursacht und anschließend in einen Wald geflüchtet sein. Ein Polizeihund spürte den 24-Jährigen auf.

Ein Autofahrer ist in der Nacht zu Sonntag in Schloß Holte-Stukenbrock bei Gütersloh auf die Gegenfahrbahn geraten und hat einen Reisebus gerammt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Fahrgäste waren den Angaben zufolge nicht an Bord, der Fahrer (73) blieb unverletzt, der Bus wurde aber stark beschädigt.

Der junge Mann habe seine Fahrt nach dem Unfall einfach fortgesetzt, berichtete die Polizei. Dabei habe er mehrere Hindernisse überfahren, unter anderem einen Zaun. Dann sei er mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt - er sei dann zu Fuß in einen angrenzenden Wald geflüchtet.

Der Fall habe dennoch aufgeklärt werden können, teilten die Beamten weiter mit. Ein Polizeihund habe den geflüchteten Autofahrer in der Dunkelheit aufspüren können.

Der Mann sei betrunken gewesen, berichteten die Ermittler. Es sei eine Blutprobe entnommen und der Führerschein eingezogen worden. Nach Angaben der Polizei stammt der Unfallfahrer aus Mönchengladbach und ist 24 Jahre alt.

(wer/dpa)
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