Gewalt beim G20-Gipfel in Hamburg: Durchsuchungen auch in NRW

Vier Männer und eine Frau verdächtigt : Durchsuchungen wegen G20-Gewalt in Hamburg und NRW

Im Zusammenhang mit den Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg 2017 sind am Donnerstag mehrere Objekte durchsucht worden – auch in NRW. Unter anderem in Dortmund und Remscheid wurde laut Polizei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Im Zentrum der Ermittlungen stehen demnach vier Männer im Alter von 20 bis 27 Jahren und eine 29-jährige Frau. Diese werden verdächtigt, sich im Juli 2017 an der Plünderung von Supermärkten beteiligt und Beamte mit Flaschen und Steinen beworfen zu haben, so die Polizei. Beim G20-Gipfel in Hamburg war es im Juli 2017 zu schweren Krawallen gekommen.

Die fünf Verdächtigen seien nach der jüngsten Veröffentlichung von Fahndungsbildern im Dezember vergangenen Jahres identifiziert worden. Bei den Durchsuchungen in den Hamburger Stadtteilen Volksdorf und Winterhude, sowie in Pinneberg, Glinde (Kreis Stormarn), Dortmund und Remscheid hätten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Um welche Art von Objekten es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt. Beteiligt waren rund 30 Hamburger Polizisten der Ermittlungsgruppe „Schwarzer Block“ und der Staatsschutzabteilung im Landeskriminalamt. Örtliche Polizeidienststellen hätten die Aktion unterstützt, hieß es.

(kess/dpa)
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