Germanwings blamiert sich bei Kundenservice

NRW-Flughäfen : Germanwings blamiert sich bei Kundenservice

Wegen des Personalmangels an den Sicherheitsschleusen der NRW-Flughäfen, drohen am Freitag lange Schlangen. Verdi kritisiert, dass Kötter einige Mitarbeiter mit Sonderprämien zum Dienst locken will. Aber auch die Lufthansa-Tochter Germanwings gibt ein schlechtes Bild ab.

Es ist mehr als ärgerlich, dass die Sicherheitsfirma Kötter es nicht schafft, an einem der verkehrsreichsten Tage im Jahr ausreichend Personal an den NRW-Flughäfen zur Verfügung zu stellen. Und das, obwohl das Personalproblem an den Sicherheitsschleusen bereits seit Langem bekannt ist.

Reisende, die in den Osterferien vom Flughafen Düsseldorf oder Flughafen Köln/Bonn starten mussten, haben damals schon einen Vorgeschmack bekommen, wie sich der Engpass auswirkt. Die Bundespolizei und Kötter sind gut beraten, sofort Abhilfe zu schaffen.

Ärgerlich ist aber auch, dass die Lufthansa-Tochter Germanwings sich nicht in der Lage sieht, konkrete Auskunft zu geben, wann sich die Reisenden idealerweise am Flughafen einfinden sollen. Gerade zu Ferienbeginn sind viele Menschen unterwegs, die nicht regelmäßig mit dem Flugzeug um die Welt jetten. Ein vages "mehr Zeit einplanen" hilft diesen Kunden überhaupt nicht.

Das Vorgehen von Germanwings ist blamabel, zumal andere Fluggesellschaften wie Air Berlin und auch der Germanwings-Mutterkonzern Lufthansa durchaus in der Lage sind, ihren Passagieren konkrete Zeitpunkte zu nennen, wann sie am Flughafen sein sollten, um ihren Flieger in den Urlaub zu erreichen.

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(RP)
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