Gelsenkirchen: Rechtsextreme wollen demonstrieren - Gegendemo geplant

Polizei bereitet sich auf Einsatz vor: Rechtsextremer Aufmarsch und Gegendemo in Gelsenkirchen

Am Sonntagmittag wollen in Gelsenkirchen rechtsextreme Gruppen demonstrieren. Rund 1000 Teilnehmer werden zu einer Gegendemo erwartet.

Die Gelsenkirchener Polizei bereitet sich auf eine Demonstration rechtsextremer Gruppierungen und eine Gegenkundgebung am Sonntag (13 Uhr) vor. Jeweils 1000 Teilnehmer seien von beiden Seiten angemeldet worden, sagte ein Sprecher.

Die Stadtspitze unterstützt den Aufruf des „Aktionsbündnisses 16.09.“. Dies ist ein Zusammenschluss von insgesamt sieben Initiativen, Organisationen und Parteien zu einer Gegenkundgebung für Demokratie und Menschenrechte. Rechtsextreme Gruppierungen und Aufmärsche seien in der Stadt nicht willkommen, hieß es im Vorfeld.

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Gelsenkirchens Bürgermeister Frank Baranowski und Martina Rudowitz (beide SPD) kündigten an, rechter Hetze und Rassismus zu widersprechen und für Demokratie, Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander zu werben. Man wolle „Flagge zeigen für das, was die Stadt ausmache, nämlich Vielfalt“.

(top/dpa)
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