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Fynn Kliemann​: "Viva con Agua" beendet Zusammenarbeit

Nach Vorwürfen um Masken-Verkauf : „Viva con Agua“ beendet Zusammenarbeit mit Fynn Kliemann

Im ZDF Magazin Royale hatte Moderator Jan Böhmermann schwere Vorwürfe gegen Youtuber Fynn Kliemann erhoben. Es geht um zweifelhafte Maskendeals. Nun zieht „Viva con Agua“ Konsequenzen und beendet die Zusammenarbeit mit Kliemann.

Moderator Jan Böhmermann hatte in seinem ZDF Magazin Royale gegen den Youtuber und Unternehmer Fynn Kliemann schwere Vorwürfe erhoben.Kostenpflichtiger Inhalt Demnach sollen Masken, die als fair und in Europa produziert deklariert wurden, ursprünglich in Bangladesh und Vietnam hergestellt worden sein. Mehrere Geschäftspartner von Kliemann kündigten daraufhin an, dies zu prüfen und Konsequenzen daraus zu ziehen.

Nun hat sich dazu die NGO „Viva con Agua“ zu Wort gemeldet, die ebenfalls mit Kliemann zusammengearbeitet hat - zumindest bis jetzt. Denn die Organisation findet auf ihrer Website und auf Twitter deutliche Worte für das Verhalten des Youtubers. „Die geschilderten Vorgänge stehen in krassem Gegensatz zu unseren Werten und unserer Vorstellung von gemeinwohlorientiertem Unternehmertum“, heißt es dort. Man habe daher „alle Geschäftsbeziehungen zwischen Viva con Agua und Fynn Kliemann, inklusive aller angegliederten Unternehmen“ beendet.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">2. Stellungnahme zu den Vorwürfen gegenüber <a href="https://twitter.com/hashtag/fynnkliemann?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#fynnkliemann</a> und Global Tactics: (1/2) „Die Berichterstattung des <a href="https://twitter.com/zdfmagazin?ref_src=twsrc%5Etfw">@zdfmagazin</a> über Fynn Kliemann und Global Tactics hat uns bestürzt und getroffen. Die geschilderten Vorgänge stehen in krassem Gegensatz zu unseren Werten… <a href="https://t.co/5mHc6XLBX6">pic.twitter.com/5mHc6XLBX6</a></p>&mdash; Viva con Agua (@VivaconAgua) <a href="https://twitter.com/VivaconAgua/status/1523686893074128896?ref_src=twsrc%5Etfw">May 9, 2022</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Zuspruch gibt es dafür bereits von etlichen Usern auf Twittern, die diese Aktion und teilen und es als „einzig richtigen Schritt“ bewerten. Auch der Energieversorger EWE mit Sitz in Oldenburg hat bereits angekündigt, die Zusammenarbeit mit dem Youtuber zu überprüfen.

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Fynn Kliemann sich auch noch einmal zu Wort - auf Instagram. Zuvor hatte er dort bereits ein Videostatement verfasst - nun meldete er sich schriftlich zu Wort. Darin heißt es: „Alle Leute erwarten zu Recht Aufklärung. Diesmal nicht wieder mit einer überhitzten Aussage, nachdem ich frisch überrollt wurde.“ Weiter bittet Kliemann um etwas Zeit, um Klarheit zu bekommen.

(kag)