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Erster bundesweiter Kongress Wie „Fridays for Future“ im Grünen die Zukunft plant

Dortmund · Erstmalig in ihrer Geschichte trifft sich „Fridays for Future“ zu einem bundesweiten Kongress. Im Revierpark in Dortmund soll es vier Tage lang um die Zukunft der Klima-Bewegung gehen. Kanzlerin Merkel hat ihren Besuch abgesagt – und manche Teilnehmer sind froh darüber.

 Teilnehmer des Sommerkongresses der „Fridays-for-Future“-Bewegung stehen im Revierpark neben einem Laken mit der Aufschrift: „Future“.

Teilnehmer des Sommerkongresses der „Fridays-for-Future“-Bewegung stehen im Revierpark neben einem Laken mit der Aufschrift: „Future“.

Foto: dpa/Guido Kirchner

Wenn Franzi Bassenge am Sonntag wieder in den Zug steigt, soll die Bewegung einen Schritt weiter sein. „Fridays for Future“, klar, das bleibt, aber aus der Jugendbewegung soll nun ein Protest werden, hinter dem die gesamte Gesellschaft steht. „Everybody for Future“, nennt die 19-Jährige das. „Wir demonstrieren seit Anfang des Jahres und bislang ist politisch noch zu wenig passiert“, sagt sie. Franzi ist am Mittwoch aus Bonn angereist, dort engagiert sie sich in der Ortsgruppe für mehr Klimaschutz. Nun folgen vier Tage intensives Diskutieren im Dortmunder Revierpark, bei mehr als 150 Workshops, neuen Bekanntschaften, Impulsen aus der Wissenschaft, und ganz viel Networking. Franzi und die insgesamt 1400 Teilnehmer sehen einander zum Teil zum ersten Mal. Die Debatten bei „Fridays for Future“ fanden bislang fast ausschließlich online statt. Das soll sich jetzt ändern.