Neuss: Fortbestand der Aluminiumhütte weiter unklar

Neuss : Fortbestand der Aluminiumhütte weiter unklar

Die Zukunft des zum norwegischen Norsk-Hydro-Konzern gehörenden Rheinwerks Neuss ist weiter unklar. Am Dienstag gab es weitere Krisengespräche im Düsseldorfer Wirtschaftsministerium.

Ziel sei es, die größte deutsche Aluminiumhütte in Neuss zu sichern, teilte das Ministerium im Anschluss mit. Dazu habe der Stromversorger RWE auf der Basis der aktuellen Marktlage "sehr konstruktive Angebote gemacht". Gemeinsam mit dem Bund will das Land einen Beitrag zur Rettung des Standorts leisten.

Die dazu erforderlichen Gespräche würden so schnell wie möglich terminiert, hieß es. Die norwegische Norsk Hydro hatte Druck auf RWE und den Staat ausgeübt, um den Standort Neuss wettbewerbsfähiger zu machen. Wegen zu hoher Energiekosten sei das Werk mit seinen rund 650 Arbeitsplätzen derzeit zu teuer. Allein in Neuss liege der Verlust je Tonne Aluminium bei bis zu 1000 Euro. Deshalb war die Produktion gedrosselt worden.

Zu einem Video der Demo geht es hier.

(DDP)