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Flughafen Düsseldorf: Eine Einreise, drei Ausreisen, vier Festnahmen

Flughafen Düsseldorf : Eine Einreise, drei Ausreisen, vier Festnahmen

Vier mit Haftbefehlen gesuchte Männer wurden am Pfingstwochenende am Flughafen Düsseldorf festgenommen - einer bei der Einreise, drei versuchten, das Land zu verlassen.

Bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Kayseri/ Türkei konnte Beamte der Bundespolizei einen Mann festnehmen, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Amtsgericht Neuss hatte gegen den 47-jährigen Neusser bereits im Februar 2020 einen Strafbefehl wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln erlassen.

Da der Verurteile die Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen zu je 30 Euro bisher nicht beglichen hatte, wurde er zur Fahndung ausgeschrieben. Der Gesuchte konnte die Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro bei der Bundespolizei begleichen und seine Reise fortsetzen.

Am Pfingstsamstag konnte bei der Ausreisekontrolle verschiedener Flüge in die Türkei drei Personen festgestellt werden, die zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Die Staatsanwaltschaft Bremen suchte einen 40-Jährigen der einer gerichtlichen Vorladung zum Strafantritt bisher nicht nachgekommen war. Das Amtsgericht Bremen hatte den Mann aus Hamminkeln im April 2019 zu einer Geldstrafe in Höhe von 20 Tagessätzen à 20 Euro wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verurteilt.

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Der Mann konnte die verbliebene Freiheitsstrafe von 18 Tagen umgehen, indem er die Zahlung der Geldstrafe sowie die Kosten des Verfahrens in einer Gesamthöhe von 485 Euro bei der Bundespolizei leistete. Anschließend konnte der Mann seinen Flug nach Istanbul antreten.

Ein 37-Jähriger legte bei der Kontrolle eines Fluges nach Istanbul seinen ghanaischen Reisepass vor. Dabei kam ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen versuchter unerlaubter Einreise zum Vorschein. Der ghanaische Staatsangehörige wurde im April 2020 vom Amtsgericht Rosenheim rechtskräftig zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen à zehn Euro verurteilt.

Da sich der in Italien lebende Mann bisher nicht gestellt hatte, wurde er zur Fahndung ausgeschrieben. Der Verurteilte konnte die verhängte Freiheitsstrafe noch in letzter Sekunde umgehen, indem sein Bruder den offenen Betrag in Höhe von 365 Euro bei der Bundespolizei beglich.

Bei der Kontrolle zu einem Flug nach Antalya wurde bei einem 37-jährigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kleve festgestellt. Gegen den Moerser wurde vom Amtsgericht Kleve im April 2020 eine Geldbuße in Höhe von 100 Euro oder vier Tage Erzwingungshaft wegen eines Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz angeordnet.

Da sich der Mann bislang nicht gestellt hatte, wurde er zur Festnahme ausgeschrieben. Er zahlte die Geldbuße bei der Bundespolizei und konnte anschließend seine Reise in die Türkei fortsetzen.

(csr)