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Flüchtlinge: NRW-Bibliotheken werden zu Treffpunkten

Nordrhein-Westfalen : Bibliotheken werden zu Treffpunkten für Flüchtlinge

Bibliotheken werden in NRW zunehmend zu beliebten Treffpunkten für Flüchtlinge. Nicht nur, weil sie Deutsch lernen wollen.

Außerdem sei der einfache Zugang zum Internet ein Grund für die vielen neuen Besucher, sagt Bernd Jeucken, Vorstandsmitglied im Verband Bibliotheken NRW.

"Die Flüchtlinge nutzen so die Möglichkeit, mit Familie und Freunden in der Heimat in Kontakt zu bleiben."

Die Bibliotheken wollen diese Rolle gerne wahrnehmen - und locken die Flüchtlinge daher in ihre Einrichtungen.

"Wir wollen unsere Angebote nicht in die Unterkünfte bringen, das fördert eher eine Ghettoisierung. Die Flüchtlinge sollen in unsere Häuser kommen", so Norbert Kamp, Leiter der Düsseldorfer Büchereien.

Viele Bibliotheken haben ihre Bestände erweitert und neue Wörterbücher angeschafft. "Denn in erster Linie geht es den ankommenden Flüchtlingen um den Erwerb der deutschen Sprache", sagt Kamp.

(lnw)