1. NRW
  2. Panorama

Feuer in der Wahner Heide bei Troisdorf: Großbrand im Wald nähe Flughafen

Bei Troisdorf : Feuerwehr löscht Großbrand in der Wahner Heide

Bäume, Unterholz, unwegsames Gelände: Waldbrände sind schwer zu löschen - besonders bei Trockenheit. Ein Feuer in der "Wahner Heide" in der Nähe des Flughafens Köln/Bonn hat die Feuerwehr am Mittwochabend trotzdem schnell unter Kontrolle gebracht.

Ein Waldbrand auf dem früheren Truppenübungsplatz "Wahner Heide" unweit des Flughafens Köln/Bonn hat am Mittwoch einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Einsatzkräfte aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis eilten zur Brandstelle, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern und den Brand zu löschen. Am Abend gelang es ihnen, das Feuer und die letzten Glutherde auf dem betroffenen Areal zu löschen, teilte die Feuerwehr mit.

Das Brand war zuvor von einem Piloten einer Maschine entdeckt und gemeldet worden. Etwa 150 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet rückten zur Bekämpfung der Flammen aus. Auch die Feuerwehr des Flughafens wurde laut Airport für den Einsatz angefordert. Nach eigenen Angaben hatte die Feuerwehr den Brand schon frühzeitig unter Kontrolle.

Im Flugverkehr des Airports Köln/Bonn gab es nach Auskunft des Airports-Sprechers keine Einschränkungen. "Die Windrichtung ist günstig", sagte er. Vom Außenzaun des Flughafens war das betroffene Gelände schätzungsweise 400 Meter entfernt, die zentralen Einrichtungen des Flughafens liegen demnach kilometerweit davon weg.

  • Zu einem Brand in einem Wohnanbau
    Ein technischer Defekt : Wohnhausanbau fängt nach technischem Defekt Feuer
  • Die Rheinberger Feuerwehr hatte die Flammen
    Brisanter Feuerwehreinsatz in Rheinberg : Brennendes Auto an der Oil-Tankstelle gelöscht
  • Feuerwehreinsatz in Warburg : 17 Menschen bei Brand in Mehrfamilienhaus verletzt

Der Feuerwehreinsatz fand unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen statt: Da der Truppenübungsplatz an einigen Stellen munitionsbelastet sei, könnten die Einsatzkräfte das Areal teilweise nicht betreten. Wasserwerfer mit großer Reichweite kamen zum Einsatz. Zur Größe des brennenden Gebietes variierten die Angaben nach Aussagen der Feuerwehrleitstelle des Kreises zwischen zehn und 30 Hektar.

Anzeichen für eine Brandstiftung gab es zunächst nicht, teilte die Polizei mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Feuer durch Unachtsamkeit ausgebrochen sei. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

(lsa/felt/lnw)