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Explosion in Oberhausen geplant: Anschlag auf Flüchtlingsunterkunft vereitelt

Oberhausen : Explosion geplant — Anschlag auf Flüchtlingsheim vereitelt

In Oberhausen kam es am Freitagmorgen zu einem Anschlagversuch auf eine in Bau befindliche Unterkunft für Asylbewerber. Offenbar sollte ein Gastank zur Explosion gebracht werden. Der Staatsschutz ermittelt.

Das geplante Haus für Asylbewerber steht an der Ruhrorter Straße. Gegen 4.45 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und gab einen Hinweis auf den Brand. Am Einsatzort stellten die eingesetzten Beamten fest, dass bisher unbekannte Täter ein Feuer unterhalb eines Gastanks entzündet hatten.

Der Tank befindet sich auf dem Gelände einer bisher noch nicht belegten Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge. Offenbar sollte dieser zur Explosion gebracht werden. Laut eines Sprechers der Polizei Oberhausen, wollten die Täter wohl einen erheblichen Schaden anrichten. Da das Feuer von der Feuerwehr sofort gelöscht werden konnte, entstand nur geringer Sachschaden.

Ein weiterer Zeuge hatte in Tatortnähe auf der Ruhrorter Straße eine verdächtige Person beobachtet. Diese wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 1,80 Meter groß, bekleidet mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen Kapuzenpulli, trug zudem eine Sonnenbrille.

Der Verdächtige lief in Richtung Siebenbürgenstraße. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, auch unter Einbeziehung von Unterstützungskräften aus anderen Behörden, verliefen negativ.

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Nach den bisherigen Erkenntnissen kann ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden. Der Staatsschutz Essen hat deshalb die Ermittlungen übernommen. Gemeinsam mit der Oberhausener Polizei wird nach dem Täter gefahndet.

Zeugen, die zur Tatzeit an dem Objekt oder in der Nähe verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Essen unter Telefon 0201/8290 in Verbindung zu setzen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Gastank sollte explodieren - Anschlag auf Flüchtlingsheim vereitelt

(csr)