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Essen: Polizei trifft „T-Rex“ bei Kontrolle von Ausgangssperre

Kurioser Vorfall in Mülheim : Polizei trifft „T-Rex“ bei Kontrolle von Ausgangssperre

Die Essener Polizei war am Wochenende in Mülheim im Einsatz. Bei der Kontrolle der Ausgangssperre machten die Beamten eine Entdeckung, die sie „irritiert aber belustigt“ zurück ließ.

In Mülheim an der Ruhr galt am vergangenen Wochenende erstmals die Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Nach Angaben der Polizei Essen herrschte auf den Straßen „gähnende Leere“ mit Ausnahme einiger Waschbären auf der Suche nach Nahrung in den Mülltonnen der Stadt.

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Auf der Eppinghofer Straße machte die Polizei in der Nacht auf Sonntag dann aber eine seltene Entdeckung: In einer Pressemeldung berichten die Beamten von einem „seit Millionen von Jahren als ausgestorben geltenden, zweibeinigen Raptor“. „Beinah surreal wirkten die kurzen Arme sowie der hin und her schwingende Schwanz des ‚Königs der Echsen’“, heißt es weiter.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich dann aber heraus, dass es sich um einen Mülheimer in einem Karnevalskostüm handelte, der „friedlich und zügig auf dem Weg in seine eigene Höhle war“. Die Polizisten erklärten dem Mann, dass die Ausgangsbeschränkung auch für „nachtaktive Reptilien“ gilt. Daraufhin habe sich der Mann kooperativ gezeigt.  Die Beamten waren nach dem Vorfall nach eigenen Angaben „irritiert aber belustigt“.

Die Polizei Essen veröffentlichte am Montag als Reaktion auf den Vorfall einen augenzwinkernden Facebook-Post: „Keine Ausnahme für T-Rex! Ausgangssperre auch für Dinosaurier!“

Die Wocheninzidenz in NRW steigt weiter: Pro 100.000 Einwohner gab es binnen einer Woche 171,1 amtlich bestätigte Neuinfektionen, wie aus der Webseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Montagmorgen hervorgeht. Bundesweit betrug der Wert 165,3. Einen Tag zuvor lag die NRW-Inzidenz noch bei 167,1 und vor einer Woche bei 131.

Besonders angespannt ist die Lage in Remscheid, wo der Wert nach RKI-Angaben 319,7 beträgt und damit so hoch ist wie in keinem anderen Kreis in dem Bundesland. In 15 der 53 Kreise liegt der Wert bei mehr als 200, nur 4 sind unter 100 - Coesfeld ist mit 88,9 am anderen Ende der Tabelle. Laut RKI haben sich in Nordrhein-Westfalen binnen 24 Stunden 2853 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit so einer Infektion gestorben sind, stieg um 44 auf 14.912.

(mba)