Erster Einsatz in NRW: Wuppertal setzt Wasserwerfer gegen Hitze ein

Kampf gegen Hitze : Polizei in Wuppertal setzt Wasserwerfer ein

Polizei setzt in Wuppertal Wasserwerfer gegen die Hitze ein

In Wuppertal-Barmen gießt am Donnerstagmorgen ein Wasserwerfer der Polizei Straßenbäume. Es ist der erste Einsatz eines Wasserwerfers in NRW wegen der anhaltenden Trockenheit in diesem Sommer.

„Der Einsatz hat am Schauspielhaus begonnen“, sagte eine Sprecherin der Wuppertaler Polizei unserer Redaktion. Zuvor kamen Wasserwerfer aufgrund der Hitze bereits in Hamburg und Sachsen zum Einsatz.

Die Stadt Wuppertal freut sich über die Hilfe der Polizei. „Die haben am Donnerstagmorgen bei uns angefragt, ob sie uns beim Gießen der Bäume helfen können. Wir sind total begeistert und dankbar für die Aktion“, sagte eine Stadtsprecherin. Der Einsatz soll nicht nur auf Donnerstag beschränkt bleiben. „Sie helfen uns auch in den nächsten Tagen“, sagte die Sprecherin. „Wir geben der Polizei eine Liste mit Standorten zum Gießen.“

In Wuppertal befindet sich auch der Standort der Bereitschaftspolizei, wo der Wasserwerfer steht. „In dem Bereich wird auch zuerst gegossen“, erklärte die Stadtsprecherin. Der Boden in Wuppertal sei extrem trocken. „Die Erde um die Bäume ist einen halben Meter tief steinhart wegen der Hitze“, sagte die Sprecherin. Wie die Hitzewelle die Region trifft, lesen Sie in unserem Liveblog.

Nach Angaben des NRW-Innenministeriums muss für solche Einsätze zuvor bei der Polizei um Amtshilfe gebeten werden. „Das ist in dem Fall auch passiert. Die Polizei prüft dann, ob der Wasserwerfer zu dem Zeitpunkt entbehrlich ist oder nicht. Wenn er nicht benötigt wird, spricht nichts dagegen, ihn für solche Einsätze zur Verfügung zu stellen“, sagte der Sprecher.

(csh)