Post kam sogar aus der Mongolei Nikolaus und Christkind antworteten auf viele tausend Kinderbriefe

St. Nikolaus/Engelskirchen · Kinder aus 50 Ländern haben dem Christkind an Weihnachten ihre Wünsche nach Engelskirchen geschickt. Auch im saarländischen Nikolauspostamt herrschte Hochbetrieb.

Briefe in zehn Sprachen kamen in Engelskirchen an. (Archivbild)

Briefe in zehn Sprachen kamen in Engelskirchen an. (Archivbild)

Foto: dpa

Das Christkind im bergischen Engelskirchen hat zu Weihnachten rund 126.000 Briefe aus aller Welt beantwortet. Dieses Mal sei zum ersten Mal ein Brief aus der Mongolei dabei gewesen. Auf den Wunschzetteln seien Lego und Playmobil die Renner gewesen, sagte eine Sprecherin. Viele Kinder wünschten sich jedoch auch Frieden oder etwa, dass die Oma wieder gesund werde. Häufig stellten die kleinen Absender dem Christkind zudem neugierige Fragen.

Das Nikolauspostamt im saarländischen St. Nikolaus hat rund um Weihnachten 2018 so viele Briefe wie noch nie bearbeitet. Die 35 ehrenamtlichen Mitarbeiter antworteten auf 24.146 Schreiben von Kindern aus 42 Ländern, wie der Festausschuss St. Nikolaus am Mittwoch mitteilte. Dies seien 1563 Briefe mehr als im Vorjahr gewesen. Die weitaus meiste Post kam wieder aus Deutschland (20.577 Briefe). Aus dem Ausland stammten die meisten Briefe aus Taiwan (1469), Frankreich (546) und Russland (357).

Bundesweit gibt es insgesamt sieben Weihnachtspostämter.

(hsr/dpa)
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