EM-Spiel auf Schalke Diese Herausforderungen stehen NRW-Polizisten bevor

Köln/Gelsenkirchen · In drei Wochen beginnt die Europameisterschaft in Deutschland – mit vielen Gästen aus dem Ausland. Die Polizei bereitet sich intensiv vor. Etwa in Gelsenkirchen, wo England auf Serbien trifft.

 Die Veltins Arena auf Schalke bei Dunkelheit. Die Polizei steht mit mehreren Kräften vor dem Stadion (Symbolbild).

Die Veltins Arena auf Schalke bei Dunkelheit. Die Polizei steht mit mehreren Kräften vor dem Stadion (Symbolbild).

Foto: dpa/Christoph Reichwein

Drei Wochen vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland hat ein Experte der Gelsenkirchener Polizei auf die anstehenden Herausforderungen für die Beamten hingewiesen - vor allem bei der Trennung von Fan-Gruppen im Stadion. Es gebe große Unterschiede zwischen einem Hochrisikospiel im normalen Liga-Betrieb und einer Europameisterschaft, sagte Peter Both, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz bei der Polizei Gelsenkirchen am Freitagmorgen dem Radiosender WDR 5.

Bei einem Liga-Spiel in Gelsenkirchen - in der Arena AufSchalke - sei der Anteil von Zuschauern, die regelmäßig im Stadion seien, sehr hoch, erläuterte er. Bei einem Spiel wie England gegen Serbien - eine als „absolutes Hochrisikospiel“ eingestufte Begegnung in Gelsenkirchen - müsse man dagegen davon ausgehen, dass mindestens 90 Prozent der Gäste noch nie in der Schalke-Arena gewesen seien. „Das heißt: Für die ist das alles neu“, erklärte Both. „Das wird für uns auch noch eine große Herausforderung werden. Insbesondere was das Thema Fan-Trennung im Stadion angeht“, sagte er.

Für dieses Spiel sei mit der UEFA nun etwa vereinbart worden, dass bestimmte Sitzreihen frei bleiben und mit Planen überzogen würden. „Dass dort Ordner hingestellt werden, um doch eine möglichst gute Trennung der Fan-Gruppierungen im Stadion gewährleisten zu können“, sagte Both.

(esch/dpa)
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