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Einkaufen in Venlo & Roermond: Bisher nicht viele Deutsche in Grenzstädten

Feiertag in Deutschland : Bisher nur wenige Deutsche in niederländischen Grenzstädten unterwegs

Der befürchtete Ansturm deutscher Einkaufstouristen auf niederländische Grenzstädte ist bis Samstagmittag vorerst ausgeblieben. Einige Grenzstädte hatten zuvor an Deutsche appelliert, dieses Jahr am 3. Oktober zuhause zu bleiben.

„Bisher ist es ruhig“, sagte ein Sprecher der Stadt Roermond. Es gebe keine Staus, Warteschlangen oder Menschenansammlungen. Zwar sei es nicht so, dass überhaupt keine Deutschen gekommen seien, aber eben nicht in großer Zahl. Ein Sprecher der niederländischen Grenzstadt Stadt Venlo berichtete ebenfalls, es sei dort „enorm ruhig“. Normalerweise gebe es am Tag der Deutschen Einheit mittags schon lange Autoschlangen Richtung Innenstadt, doch diesmal herrsche überhaupt kein Betrieb.

Die Stadt Venlo hatte zuvor alle Deutschen gebeten, am Tag der Deutschen Einheit auf einen Besuch zu verzichten. Traditionell fahren an dem Feiertag immer viele Einkaufstouristen aus Nordrhein-Westfalen nach Venlo oder auch nach Roermond. Es werde dann oft sehr voll - und genau das sei in Corona-Zeiten bekanntlich ein Problem, sagte am Mittwoch der Venloer Bürgermeister Antoin Scholten.

„Sollten Sie sich doch entscheiden zu kommen, ist es gut möglich, dass Sie die Einkaufszentren unserer Stadt gar nicht erst erreichen, weil wir finden, dass es zu voll wird. Einkaufsgebiete, aber auch Parkhäuser und -plätze können dann gesperrt werden.“ Scholten bat Einzelhändler aus seiner Stadt, in Deutschland vorläufig auch nicht mehr zu inserieren.

Am Dienstag hatten bereits die Grenzstädte Enschede, Dinxperlo und Winterswijk an Deutsche appelliert, dieses Jahr am 3. Oktober zuhause zu bleiben.

Am Freitag hatte die informieren wir Sie in unserem News-Blog.

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(dtm/dpa)