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Earth Hour 2021 in NRW: Mehr als 100 Städte nahmen teil

„Earth Hour 2021“ : Mehr als 100 NRW-Städte knipsen am Samstagabend das Licht aus

Am Abend dürfte es in vielen Städten NRWs dunkler als gewohnt gewesen sein. Mehr als 100 Kommunen im Land hatten angekündigt, die Lichter an Rathäusern, Industriedenkmälern und anderen Gebäuden abschalten zu wollen – als ein Zeichen für den Klimaschutz.

Mehr als 100 Städte aus NRW wollten sich am Samstagabend an der weltweiten Licht-Aus-Aktion „Earth Hour“ für mehr Klima- und Umweltschutz beteiligen. Von 20.30 Uhr an sollten dafür in vielen Rathäusern, Denkmälern, Unternehmen, Museen aber auch in unzähligen Privathaushalten eine Stunde lang die Lichter ausgehen.

Dunkel wurden etwa der Düsseldorfer Landtag, zahlreiche Kirchen und Verwaltungsgebäude im Land. Dunkel wurde es auch in Fußballstadien, wie den Arenen in Mönchengladbach und auf Schalke, an Industriedenkmälern wie dem Landschaftspark Duisburg oder sonst hell bestrahlten Landmarken wie der Duisburger Skulptur „Tiger & Turtle“. In der Millionenstadt Köln gingen unter anderem am Dom und an der Hohenzollernbrücke die Lichter aus.

Darüber hinausgehende Veranstaltungen konnten wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die Bürgerinnen und Bürger waren daher aufgerufen, sich in ihren eigenen vier Wänden an der Aktion zu beteiligen und ebenfalls das Licht auszuknipsen.

Die Idee zur „Earth Hour“ wurde vor 14 Jahren in Australien von der Umweltstiftung WWF geboren. Heute ist die Stunde ohne Licht laut Stiftung die größte Umweltschutzaktion der Welt. Die Licht-Aus-Aktion könne ein Zeichen für die Energiewende, mehr Klimagerechtigkeit oder eine Zukunft ohne Klimakrise sein. Allein in Deutschland wollten sich laut WWF über 570 Orte an der "Earth Hour" beteiligen. Der WWF forderte diesmal alle privaten Teilnehmer auf, die Aktion per Foto oder Video zu dokumentieren und diese mit den Hashtags #LICHTAUS und #EARTHHOUR in den Online-Netzwerken zu veröffentlichen. Die Aktion solle rechtzeitig vor der Bundestagswahl verdeutlichen: "Am Klimaschutz kommt keine Partei vorbei."

(felt/chal/dpa)