1. NRW
  2. Panorama

Duisburg: Messerangriff in Immanuel-Kant-Park: 30-Jähriger nach Tod eines 23-Jährigen in Haft

Messerangriff in Immanuel-Kant-Park : 30-Jähriger nach Tod eines Duisburgers in Haft

Nach dem Tod eines 23-Jährigen in Duisburg hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 30-Jährige sitzt nun wegen Totschlags-Verdachts in Untersuchungshaft. Die mutmaßliche Tatwaffe war in einem Gebüsch entdeckt worden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg hat ein Richter am Samstag den Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erlassen. Der 30 Jahre alte Mann gilt als dringend tatverdächtig, einen 23-jährigen Duisburger am Freitagnachmittag im Kant-Park mit einem Messer getötet zu haben.

Auf der Suche nach der Tatwaffe haben Beamte auch mithilfe von Leichenspürhunden am Samstagmittag den Park durchkämmt. Im Gebüsch fanden sie schließlich ein Messer, das als Tatwaffe infrage kommt. Die Polizisten stellten es sicher.

Bei der Fahndung hatten die Einsatzkräfte bereits am Freitagabend drei Tatverdächtige (21, 25 und 30 Jahre) vorläufig festgenommen. Im Verlaufe der Vernehmungen konkretisierten sich die Hinweise auf den 30-jährigen mutmaßlichen Täter.

Nach ersten Erkenntnissen der Mordkommission soll es bei dem Streit zwischen den beiden Männern um Nichtigkeiten gegangen sein. Die genauen Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kripo Duisburg.

(hsr)