Duisburg/Düsseldorf: Rheinpegel steigt rasant an - Hochwasserwellen möglich

Hochwasserwellen möglich: Rheinpegel steigt rasant an

Nach Monaten mit Niedrigwasser hat sich die Lage auf dem Rhein in der Region deutlich geändert. Durch den Regen der vergangenen Tage hat der Fluss deutlich mehr Wasser.

Die Pegelstände sind laut der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes seit Heiligabend um gut zwei Meter gestiegen und können der Prognose zufolge noch steigen. Maßnahmen für mögliche Hochwasserwellen seien aber noch nicht nötig.

Nach Monaten mit extremem Niedrigwasser auf dem Rhein hatte der Wasserstand seit Anfang des Monats stark geschwankt. Das Niedrigwasser hatte dazu geführt, dass Schiffe nicht beladen werden konnten und Tankstellen somit kein Benzin hatten.

In Köln war am Dienstag noch ein Passagierschiff wegen des ansteigenden Pegels in einem Hafenbecken gesunken. Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich das Schiff vermutlich bei steigendem Rheinwasser im Hafen Niehl unter der Oberkante der Kaimauer verklemmt. Die Einsatzkräfte konnten letztlich nur zusehen, wie das Schiff innerhalb kürzester Zeit auf den Grund des etwa sechs Meter tiefen Hafenbeckens sank. Die Hälfte des Oberdecks und den Steuerhauses schauen noch aus dem Wasser.

(dpa/skr)
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