Verhandlung in Düsseldorf Corona-Infektion als Dienstunfall – Beamtinnen klagen

Düsseldorf · Kann eine Corona-Infektion als Dienstunfall anerkannt werden? Diese Frage soll das Verwaltungsgericht Düsseldorf klären. Drei Beamtinnen haben geklagt.

Corona-Infektion als Dienstunfall - drei Beamtinnen klagen in Düsseldorf (Archivbild).

Corona-Infektion als Dienstunfall - drei Beamtinnen klagen in Düsseldorf (Archivbild).

Foto: dpa/Martin Gerten

Drei Beamtinnen verlangen in Düsseldorf die Anerkennung ihrer Corona-Infektion als Dienstunfall. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht wird an diesem Montag (10.00, 11.30 und 13.30) über ihre Klagen verhandeln.

Geklagt haben eine Grundschullehrerin aus Hünxe (Az.: 23 K 8281/21), eine Oberstudienrätin aus Moers (Az.: 23 K 2118/22) und eine Finanzbeamtin aus Remscheid (Az.: 23 K 6047/21).

Sie alle waren an Covid-19 erkrankt und wollen erreichen, dass ihre Infektion vom Land NRW als Dienstunfall nach dem Beamtenversorgungsgesetz anerkannt wird. Die Klägerinnen leiden ihren Angaben zufolge bis heute unter den Folgen. Eine von ihnen soll seit Ende 2020 krank geschrieben sein.

Die Beamtinnen geben an, sie hätten sich bei der Ausübung ihres Berufs infiziert: die Grundschullehrerin auf einer Lehrerkonferenz, die Gymnasiallehrerin bei zwei Schülern und die Steueramtsfrau auf einer Personalrätetagung. Die Klägerinnen hätten sich überall infizieren können, führt das beklagte Land NRW dagegen an.

(toc/dpa)