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Düsseldorf: Jeder dritte Bürger in NRW engagiert sich ehrenamtlich

Erhebung zum Ehrenamt : Jeder dritte Bürger in NRW engagiert sich in seiner Freizeit

Die Staatskanzlei in Nordrhein-Westfalen fördert das Ehrenamt unter anderem mit Zuschüssen zu Projekten. Am Freitag gab sie Zahlen aus dem Länderbericht des bundesweiten Freiwilligensurveys bekannt.

In Nordrhein-Westfalen geht rund ein Drittel der Menschen über 14 Jahren einem Ehrenamt nach. 36,3 Prozent engagierten sich 2019 freiwillig in ihrer Freizeit, wie die NRW-Staatskanzlei am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Damit sei die Quote in etwa auf dem Niveau von 2014 mit 36 Prozent geblieben. Die Staatskanzlei bezog sich auf Daten aus dem Länderbericht des bundesweiten Freiwilligensurveys 2019, der im Oktober veröffentlicht werde.

Ehrenamtliche "sorgen mit ihrer freiwilligen Arbeit für mehr Lebensqualität und für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft", sagte die Staatssekretärin für Ehrenamt, Andrea Milz (CDU). "Die ehrenamtliche Hilfe im Rahmen der Bewältigung der Corona-Pandemie und aktuell in den durch die Flutkatastrophe betroffenen Gebieten macht das eindrucksvoll deutlich." Milz äußerte sich auch anlässlich der bundesweiten "Woche des bürgerschaftlichen Engagements", die noch bis Sonntag läuft.

Die Staatssekretärin verwies auf die Engagementstrategie für NRW, die die Landesregierung im Februar beschlossen hatte. Das Programm, das mit 24 Millionen Euro auf vier Jahre ausgestattet ist, soll das Ehrenamt fördern, indem zum Beispiel eine Landesservicestelle eingerichtet und Ehrenamtsprojekte bezuschusst werden.

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Der Freiwilligensurvey ist laut Staatskanzlei eine Untersuchung zur Zivilgesellschaft und zum freiwilligen Engagement in Deutschland, die vom Bundesfamilienministerium alle fünf Jahre in Auftrag gegeben wird. Die Befragung von 2019 erfolgte demnach in 30-minütigen Telefoninterviews. NRW lasse eine Sonderauswertung für die Landesdaten durchführen.

(chal/kna)