Düsseldorf: „Ende Gelände“ fordert volle Akteneinsicht

Braunkohle-Tagebau : „Ende Gelände“ fordert volle Akteneinsicht vom Innenministerium

Nach Bekanntwerden von Gesprächen zwischen NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) und RWE vor der Räumung des Hambacher Forsts fordert das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ volle Akteneinsicht.

Der Aktivist Daniel Hofinger habe am Freitag eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz an das Innenministerium gestellt, teilte das Bündnis mit. Darin fordere er die Herausgabe aller Dokumente zu Treffen und Telefonaten zwischen RWE und dem Ministerium von Juni bis Oktober 2018.

Bereits am Donnerstag hatte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty Reul wegen seiner zunächst falschen Angaben zu den Treffen scharf kritisiert und Einsicht in alle Akten gefordert. Reul hatte am Dienstag einräumen müssen, dass er - anders als zuvor in einem WDR-Interview behauptet - vor der Räumung des Hambacher Forstes zwei Treffen mit der RWE-Geschäftsleitung hatte. Der Fehler sei ihm erst beim Blick in den Kalender aufgefallen.

(hsr/dpa)
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