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Düsseldorf: Durchsuchungen in NRW-Städten wegen Falschgeldkriminalität

Verdacht der organisierten Kriminalität : Spezialeinheiten durchsuchen Gebäude in sieben NRW-Städten

Im Auftrag der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft haben Ermittler und Spezialeinheiten Gebäude in mehreren Städten durchsucht. Vier Personen wurden wegen des Verdachts der organisierten Kriminalität festgenommen.

Am frühen Morgen haben Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) NRW 16 Gebäude in Düsseldorf, Lüdenscheid, Dormagen, Kaarst, Neuss, Bonn, Mönchengladbach durchsucht und vier Haftbefehle vollstreckt.

Die Personen stehen im Verdacht, sich unter anderem an organisierter Falschgeldkriminalität mit Bezügen zu Italien beteiligt zu haben, wie das LKA und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mitteilten. Weil einige Tatverdächtige als gefährlich eingestuft worden waren, waren an den Durchsuchungen und Festnahmen auch Spezialeinheiten beteiligt.

Bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ist die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten (ZeOS NRW) angesiedelt. Diese wurde im September vergangenen Jahres eingerichtet und ist die bundesweit erste Ansprechstelle dieser Art. Mit der Unterstützung von drei weiteren Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften (Bielefeld, Bochum und Köln) sollen hier herausgehobene und besonders umfangreiche Verfahren der Organisierten Kriminalität bearbeitet werden.

Weitere Informationen zur Razzia am Donnerstag wollten die Behörden im Laufe des Tages bekannt geben.

(hsr/kess)