Ein Toter in Köln: Drei schwere Gewalttaten am Wochenende in NRW

Ein Toter in Köln: Drei schwere Gewalttaten am Wochenende in NRW

An diesem Wochenende haben sich mehrere Gewalttaten in NRW ereignet: In Köln wurde ein Mann durch einen Messerstich getötet. In Dortmund und Bonn sind zwei Männer mit Messern bei Auseinandersetzungen verletzt worden, einer davon schwer.

Nach einer Messerstecherei am Kölner Ebertplatz ist ein 22-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Drei Männer (22, 23 und 25 Jahre alt) wurden laut Polizei vorläufig festgenommen. Die Messerstecherei ereignete sich am späten Samstagabend. Fünf bis sechs junge Männer seien beteiligt gewesen, teilte die Polizei mit. Sowohl das Opfer als auch die drei Männer stammen laut Polizei aus Afrika. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am Samstag gegen 18.45 Uhr gerieten laut Polizei zwei Männer in der Rathausgasse in der Bonner Innenstadt in Streit. An der Kölnstraße/ Ecke Wachsbleiche soll einer der Männer einen 31-Jährigen mit einem Messer am Gesäß verletzt haben. Anschließend sei der Tatverdächtige geflüchtet, berichtet die Polizei. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0228/15-0 zu melden.

  • Drei Tatverdächtige festgenommen : 22-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Köln

Ebenfalls mit einem Messer ist ein 28-Jähriger in einer Dortmunder Flüchtlingsunterkunft schwer verletzt worden. Ein mutmaßlicher Täter konnte nach Angaben der Polizei kurze Zeit später am Samstag in einer Wohnung festgenommen werden. Er sei 19 Jahre alt, schrieb die Polizei. Blutspuren haben die Beamten zu dem Tatverdächtigen geführt. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus.

Während der Fahndung kam es zu einem Zwischenfall: Eine Gruppe von etwa 40 Menschen habe sich plötzlich versammelt und den Polizisten entgegen gestellt, hieß es. Die Beamten mussten sich gegen Angriffe durchsetzen, ein Diensthund hat eine Person bei einem angeordneten Biss leicht verletzt. Vier Dortmunder wurden festgenommen. In welchem Zusammenhang die Gruppe mit dem Tatverdächtigen steht, konnte die Polizei auf Anfrage nicht sagen. Auch weitere Hintergründe waren noch unklar.

(top/lnw)
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