Dortmund: Schuss in Krankenhaus in Hörde

Arzt in Lebensgefahr : Mutmaßlicher Dortmunder Krankenhaus-Schütze ist tot

In Dortmund-Hörde hat ein Mann eine Waffe auf einen Arzt gerichtet und ihn lebensgefährlich verletzt. Am Abend entdeckten Ermittler die Leiche des Tatverdächtigen. Sein Motiv ist unklar.

Den ganzen Nachmittag hatten hunderte Einsatzkräfte nach dem mutmaßlichen Täter gefahndet - am Abend teilte die Dortmunder Polizei mit: „Wir haben ihn tot aufgefunden.“ Zuvor hatten die Beamten den Namen des Tatverdächtigen ermittelt, dessen Identität nach der Tat zunächst völlig unklar war. Der Mann habe sich in seiner Wohnung selbst getötet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Dortmund.

In einem Dortmunder Krankenhaus soll der Mann am Dienstag gegen 14 Uhr einen Arzt durch einen Schuss verletzt haben. Die Dortmunder Polizei informierte nach der Tat in den sozialen Netzwerken über den Vorfall. Demnach handelt es sich um das St.-Josefs-Hospital in Dortmund-Hörde. Der Mediziner schwebt in Lebensgefahr.

Es gebe noch keinerlei Hintergründe zum Tatgeschehen oder einem möglichen Motiv. Am Nachmittag stellten die Ermittler eine Schusswaffe am Tatort sicher. „Bei dieser Waffe handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um die Tatwaffe“, teilte die Behörde mit.

Das Krankenhaus war zunächst abgesperrt, konnte am frühen Abend aber wieder betreten werden.

(sef/hsr)
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