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Dortmund: Kühe irren in Autobahnnähe umher - A43 gesperrt

A43 bei Dortmund gesperrt : Kühe irren in Autobahnnähe umher

Mehrere Kühe irren stundenlang in Autobahnnähe bei Dortmund umher. Weil sie der Fahrbahn gefährlich nahe sind, wird dann die A43 gesperrt. Hubschrauber und Reiterstaffel sind im Einsatz.

Wahrscheinlich auf der Suche nach einer trockenen Weide sind am Freitag mehrere Kühe an der Autobahn 43 umhergeirrt. Diese wurde gegen 17.30 Uhr aus Sicherheitsgründen im Bereich Heven und Herbede in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. „Mehrere Kühe drohen dort auf die Fahrbahn der Autobahn zu laufen“, teilte die Polizei via Twitter mit. Etwa gegen 19.30 wurden dann einzelne Autos langsam durchgelassen. Die Polizei bat Autofahrer dennoch, den Bereich großzügig zu umfahren. Es bildete sich zwischenzeitlich ein achteinhalb Kilometer langer Stau.

An den Ruhr-Auen in Autobahnnähe grasen die Kühe normalerweise gerne. „Das Terrain ist überflutet. Wahrscheinlich suchen die Tiere einen trockenen Bereich“, sagte ein Polizeisprecher.

Zunächst hatten Anrufer am Nachmittag mitgeteilt, mehrere Kühe und Hunde befänden sich im Wasser der Ruhr. Eine Kuh habe auf einer Insel auf dem Kemnader See gestanden, eine sei auf dem Radweg unterwegs gewesen. Mehrere der Tiere seien Richtung Wuppertal von frei laufenden Hunden gejagt worden. Eine Kuh soll eine bedrohliche Haltung gegenüber einem Passanten eingenommen haben. Die Polizei bat Fußgänger, ihre Hunde anzuleinen.

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Ein Hubschrauber und eine Reiterstaffel waren im Einsatz, und mehrere Landwirte wurden verständigt, wie der Sprecher weiter sagte. Mehrere Kühe seien schließlich betäubt worden, damit sie wegtransportiert werden können.

(chal/dpa)