Im ersten Drittel des Jahres Deutlich weniger Tote bei Verkehrsunfällen in NRW

Wiesbaden/Düsseldorf · Weil während der Corona-Pandemie weniger Menschen mit dem Auto unterwegs waren, ist auch die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich gesunken. In ganz Deutschlang gab es im April so wenige Unfälle wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

 Ein Fahrrad liegt nach einem Verkehrsunfall auf der Straße. (Symbolbild)

Ein Fahrrad liegt nach einem Verkehrsunfall auf der Straße. (Symbolbild)

Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Das durch die Corona-Pandemie deutlich niedrigere Verkehrsaufkommen spiegelt sich auch in der Unfallstatistik wieder: Die Zahl der Verunglückten ging in NRW von Januar bis April laut Statistischem Bundesamt um 18,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Von insgesamt 18.705 Verunglückten wurden demnach 3345 schwer verletzt, 15.241 verletzt, 119 Menschen starben. Das waren 32 Todesopfer weniger als im gleichen Zeitraum 2019.

In ganz Deutschland gab es im April laut Statistischem Bundesamt 144.500 Unfälle – so wenige wie noch in keinem April seit der deutschen Wiedervereinigung.

(chal/dpa)