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Gewitterfronten am Niederrhein: Der Sommer blieb sich auch am Donnerstag treu

Gewitterfronten am Niederrhein : Der Sommer blieb sich auch am Donnerstag treu

Warme Tage mit sonnigem Wetter wechseln sich in diesem Sommer weiter ab mit Regen und Gewittern. So auch an diesem Donnerstag. Zwei Gewitterfronten zogen über NRW. Vielerorts fielen starker Regen und sogar Hagelkörner.

Der DWD hatte erneut Unwetterwarnungen für Teile von Nordrhein-Westfalen herausgegeben: Am späten Nachmittag regnete es zunächst heftig im Großraum Köln und südwestlich von Bonn. "Hier hatten wir es mit Starkregen zu tun", erklärt Helge Tuschy, Meteorolge beim DWD auf Anfrage.

Starkregen mit Niederschlagsmengen von 20 Liter pro Quadratmeter ist für die Wetterexperten ein Kriterium für die Vergabe einer Unwetterwarnung. In der Kölner Bucht war sogar mit 25 bis 40 Litern auf den Quadratmeter zu rechnen. Zudem kam es lokal auch zu Hagel mit einem Durchmesser von zwei Zentimetern.

Eine zweite Gewitterfront schob sich langsam über den oberbergischen Raum und Düsseldorf in Richtung südlichen Niederrhein vor. Und auch hier warnte der DWD vor unwetterartigen Regenfällen. Anwohner am westlichen Niederrhein meldeten gegen 18 Uhr Starkregen und Hagel. Besonders betroffen waren die Städte Düsseldorf, Mönchengladbach und Neuss.

Eine genaue Prognose über den Verlauf der Gewitterfronten war laut Tuschy schwierig. Bei beiden Gewitterfronten handelte es sich um mehrere Einzelzellen, die sich - wie im Fall des ersten Gewitters südlich von Köln - zu einer großen Zelle zusammenschließen können.

Am vergangenen Montagmorgen erst hatte ein starkes Gewitter in Düsseldorf für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr gesorgt. In der Landeshauptstadt wurden Straßen überschwemmt. Teilweise mussten sie sogar gesperrt werden.

Bis zum Vormittag hatte die Düsseldorfer Feuerwehr mehr als 70 Einsätze registriert. Gegen acht Uhr am Montagmorgen hatte sich der Himmel verdunkelt, dann legte das Gewitter los. In kürzester Zeit fielen enorme Mengen Regen.

(nbe)