CO-Pipeline Der Protest geht weiter

CO-Pipeline · Der Kampf um die umstrittene CO-Pipeline geht in eine spannende Phase. Während die Gegner die von der Bezirksregierung nachgebesserte Genehmigung harsch attackieren, will Bayer die Millionen-Röhre endlich nutzen.

Protest gegen CO-Pipeline
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Die Gegner der umstrittenen Kohlenmonoxid(CO)-Pipeline des Bayer-Konzerns sind davon überzeugt, dass durch die 67 Kilometer lange, rechtsrheinisch verlegte Leitung zwischen den Werken Dormagen und Uerdingen auch weiterhin kein Gas strömen wird. Scharf attackierten gestern Monheims Bürgermeister Dr. Thomas Dünchheim (CDU) und Kläger-Anwalt Dr. Jochen Heide die von der Düsseldorfer Bezirksregierung auf 82 Seiten nachgebesserte Pipeline-Genehmigung ("Planänderung").

Unter Anspielung auf den in der Plan-Änderung erwähnten Chemiepark Shanghai sagte Dünchheim: "Wir sind keine Bananenrepublik. Wer meint, er könne ein Projekt ohne die vorgeschriebene Beteiligung der Bürger solange nachbessern lassen bis es doch noch passt, der soll meinetwegen nach Shanghai gehen."

Die wichtigsten Kritikpunkte im Einzelnen:

(RP)
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