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Termine und Teilnehmerzahlen Zahlreiche Demos für Demokratie in NRW

Update | Düsseldorf · In Nordrhein-Westfalen gehen Hunderttausende Menschen gegen Rechtsextremismus und Rassismus und für die Demokratie auf die Straße. Eine Übersicht, in welchen Städten Kundgebungen angekündigt und wie die Demonstrationen gelaufen sind.

Demo gegen rechts in Düsseldorf – Fotos von oben​
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Demo gegen Rechtsextremismus in Düsseldorf – Fotos von oben

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Foto: Andreas Krebs

Seit gut fünf Wochen gehen überall in Deutschland - und auch in NRW - immer wieder Zehntausende Menschen gegen rechts und gegen die AfD auf die Straße. Auslöser war eine Recherche des Medienhauses Correctiv zu einem Treffen radikaler Rechter mit einzelnen Politikern von AfD, CDU und Werteunion im November in Potsdam.

Eine Übersicht über die Demonstrationen und Kundgebungen in Nordrhein-Westfalen.

Demo gegen rechts Düsseldorf: 100.000 dabei – Fotos
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100.000 Menschen demonstrieren in Düsseldorf gegen Rechtsextremismus

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Foto: Andrea Röhrig/ Uwe-Jens Ruhnau/ Tanja Brandes/ Martin Ferl/ Julia Nemesheimer/ Emely Schrön/ Dorothee Krings/ Markus Henrichs/ Alexander Esch/ Antje Hönig/ Nicole Lange

Dienstag, 20. Februar

  • Herne, Friedrich-Ebert-Platz, 18 Uhr

So liefen die Demos am Sonntag, 18. Februar

  • An einem Protestzug am Sonntagnachmittag in Essen beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter rund 15.000 Menschen. Die Polizei schätzte die Anzahl auf 6.000. Aufgerufen hatte ein Bündnis „Zusammen gegen rechts Essen“.
  • So liefen die Demos am Samstag, 17. Februar
  • Die Demonstration „Bochum solidarisch - Hand in Hand gegen Rechts“ war am Samstag mit einer Kundgebung vor dem Deutschen Bergbau-Museum geendet. Laut Polizei nahmen rund 3.500 Menschen teil. „Es ist alles friedlich verlaufen“, erklärte ein Polizeisprecher.
  • Am Samstag war in Essen und Wuppertal außerdem der neun Opfer gedacht worden, die am 19. Februar 2020 bei einem rassistisch motivierten Anschlag im hessischen Hanau ermordet worden waren. Am Montag jährt sich der Anschlag zum vierten Mal. Während sich in Essen laut Polizei 120 Menschen unter dem Motto „4 Jahre nach Hanau“ versammelten, registrierte die Polizei in Wuppertal rund 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
  • Zudem fanden in Gevelsberg und Bedburg Kundgebungen statt.

So liefen die Demos am Freitag, 16. Februar

  • In Münster demonstrierten mindesten 30.000 Menschen gegen den Neujahrsempfang der AfD im Rathaus der Stadt.

So liefen die Demos am Samstag, 10. Februar

  • In Fröndenberg im Kreis Unna seien am Samstag rund 1200 Menschen gegen rechts auf die Straße gegangen, berichtete eine Polizeisprecherin. Mehr lesen Sie hier.
  • In Werne waren es laut Polizei etwa 2000 Demo-Teilnehmende.
  • In Herford hieß es bei einem Demozug: „Kein Platz für Nazis“ oder auch „Stoppt den Hass“. Zudem trugen Teilnehmer Plakate mit Aufschriften wie „Fremde werden Freunde“, „Hass ist keine Alternative für Deutschland“ oder „Demokratie-verliebt“. Das Bündnis gegen Rechts des Kreises Herford hatte zu der Aktion „Schulter an Schulter gegen Faschismus“ aufgerufen. Ein Polizeisprecher sagte am Sonntag, es seien rund 800 teilnehmende Personen gewesen.
  • Etwa 950 Menschen waren in Ennepetal im südlichen Ruhrgebiet unter dem Motto „Ennepetal gegen die AfD“ dabei, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
  • Auch in Kierspe im Märkischen Kreis mahnten Bürger am Samstag bei einer Kundgebung auf Plakaten: „Die Menschenwürde ist unantastbar“ und „Keine Macht der AfD“.

So liefen die Demos am Montag, 5. Februar

  • NRW-Innenminister Herbert Reul hat am Montagabend an einer Demonstration gegen rechts in seinem Wohnort Leichlingen im Bergischen Land teilgenommen. „Dass die Menschen hier sind, an diesem Montag, tut mir gut - tut der Demokratie gut“, sagte Reul bei der Kundgebung mit etwa 500 Teilnehmern.
  • In Duisburg, Dortmund und Herne wurden am Montag ebenfalls wieder Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und die AfD organisiert.

So liefen die Demos am Sonntag, 4. Februar

So liefen die Demos am Samstag, 3. Februar

So liefen die Demos am Freitag, 2. Februar

So lief die Demo am Donnerstag, 1. Februar

  • Gut 1000 Menschen haben sich am Donnerstag in Köln an einer Demonstration gegen rechts und die AfD beteiligt. Sie zogen durch die Innenstadt und über eine Brücke auf die andere Rheinseite. Aufgerufen zu dem Protestzug hatte die Klima-Bewegung Fridays for Future. Die Gruppe müsse sich als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung antifaschistisch verstehen und werde deshalb aktiv, wenn die Demokratie in Gefahr sei, teilte eine Sprecherin mit.
Xanten: Demo gegen Rechtsextremismus - rund 1000 Menschen setzen ein Zeichen
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Rund 1000 Menschen demonstrieren in Xanten gegen Rechtsextremismus

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Foto: Armin Fischer (arfi)
Fotos: Demo in Dinslaken (Kreis Wesel) gegen Rechts , Hass, Hetz,  AfD
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Demo gegen Rechtsextremismus in Dinslaken

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Foto: Frieder Bluhm

So lief die Demo am Mittwoch, 31. Januar

  • In Siegburg versammelten sich rund 3000 Menschen auf dem Marktplatz. "Die Zukunft unseres Landes, die Zukunft unseres Zusammenlebens, sie wird nicht hinter verschlossenen Hoteltüren von rechten Ideologen gestaltet. Sie wird nicht gemacht von vermeintlichen Vordenkern. Diese Vordenker sind in Wahrheit Zurückdenker. Ewigvorgestrige. Unbelehrbare. Menschenfeinde“, sagte Bürgermeister Stefan Rosemann auf der Kundgebung.
Wülfrath zeigte Haltung und demonstrierte für Demokratie​
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Wülfrath zeigte Haltung und demonstrierte für Demokratie

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Foto: Ja/Blazy, Achim (abz)

So lief die Demo am Dienstag, 30. Januar

Mönchengladbach: Fotos von der Demonstration gegen rechts am Donnerstag 25. Januar in der Innenstadt
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So lief die Demo gegen Rechtsextremismus in Mönchengladbach

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Foto: Carsten Pfarr

So lief die Demo am Montag, 29. Januar

So liefen die Demos am Sonntag, 28. Januar

  • Neuss – Unter dem Titel „Demokratie verteidigen – Aufstehen gegen Rechtsextremismus“ riefen ein Bündnis aus Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden am Sonntag, 28. Januar, ab 14 Uhr zu einer Großkundgebung auf dem Münsterplatz in Neuss auf.
  • Ein breites Bündnis aus Parteien, Verbänden, Vereinen und Kirchen demonstrierte am Sonntag in Goch gegen Rechtsextremismus. 1800 Menschen waren auf den Beinen, darunter auch das Gocher Prinzenpaar. So lief die Demo.
  • 1.400 Menschen gingen in Nieukerk auf die Straße um für Frieden und Demokratie zu demonstrieren. „Kerken steht zusammen“ setzte ein deutliches Zeichen gegen Extremismus.
  • In Dormagen rief unter dem Motto „Für Demokratie – gegen Faschismus“ rief ein breites Bündnis ab 14 Uhr zur Teilnahme vor dem Historischen Rathaus auf.
  • Weitere Demos fanden in Solingen, 13 Uhr, Dülmen, 15 Uhr, Rheda-Wiedenbrück, 14 Uhr und Olpe, 14 Uhr statt.

So liefen die Demos am Samstag, 27. Januar

So liefen die Demos am Freitag, 26. Januar

  • Tausende Demonstranten zogen am Freitagnachmittag durch die Innenstadt von Wülfrath, um gemeinsam für Demokratie und Freiheit, gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit einzustehen. Einen Bericht zu der Demonstration gibt es hier.
  • In Herne im Ruhrgebiet gingen laut Polizei ebenfalls rund 3000 Menschen auf die Straße. Die Veranstaltung verlief friedlich.
  • In Gütersloh nahmen nach Angaben der Polizei am Abend rund 3000 Menschen an der Kundgebung „Wir sind mehr“ teil. Angemeldet waren 500 Teilnehmer.
  • Angemeldet waren Demonstrationen unter anderem auch in Unna, Beckum, Delbrück, Dorsten, Olpe, Herford, Hiddenhausen und Espelkamp.
Fotos: Anti-AfD-Demos in vielen NRW-Städten​
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Zehntausende bei Anti-AfD-Demos in den NRW-Städten auf der Straße

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Foto: Daniela Buschkamp

So liefen die Demos am Donnerstag, 25. Januar

  • In Siegen zählte die Polizei zum Start einer Kundgebung 5000 Menschen, die sich unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“ gegen einen parallel stattfindenden Neujahrsempfang des AfD-Kreisverbands richtete.
  • In Hagen folgten nach Polizeiangaben am Abend rund 5000 Menschen dem Aufruf der Initiative „Bündnis offen bunt“ aus Gewerkschaften, Parteien und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen. Die Veranstaltung sei erwartungsgemäß friedlich verlaufen, teilte die Polizei nach Abschluss mit.
  • In Mönchengladbach gingen nach Angaben der Polizei rund 5000 Menschen auf die Straße, die Veranstalter sprachen von rund 7000 Menschen. „Nein zur AfD“, „Rassismus ist keine Alternative“ und „Nie mehr, das habe ich meinem Opa versprochen“ – solche und ähnliche Botschaften stehen auf den Plakaten. Wie die Demonstration im Einzelnen verlief.
  • 1.015 Demonstranten gingen nach Zählungen von Polizei und Veranstaltern am Freitagabend für „Demokratie & Menschlichkeit“ in Hückeswagen auf die Straße. Für die Verantwortlichen war das ein Mut machendes Zeichen. In den Reden zu Beginn wurde es kämpferisch und emotional.

So liefen die Demos am Mittwoch, 24. Januar

  • Am Mittwoch fand eine Demo in Oberhausen statt. Laut Berichten der Polizei kamen rund 5000 Menschen. NRW-Ministerpräsident war auf einer Demonstration gegen die AfD in Oberhausen. Das Motto lautete „Oberhausen steht auf! Gegen die AfD - Nie wieder ist jetzt!“.

In Witten haben am Mittwoch laut Polizei rund 3500 Menschen

gegen eine Veranstaltung der AfD demonstriert.

Hunderte demonstrierten in Nettetal gegen Extremismus
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Hunderte demonstrieren in Nettetal gegen Extremismus

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Foto: Daniela Buschkamp

So liefen die Demos am Dienstag, 23. Januar

  • Am Dienstag fand eine Demo in Eitorf statt. Laut Berichten des Kölner Stadt-Anzeigers versammelten sich zunächst 200 Teilnehmer. Später sollen Tausende durch die Straßen gezogen sein.

So liefen die Demos am Montag, 22. Januar

  • In Paderborn veranstaltet das Bündnis gegen Rechts und das Bündnis für Demokratie und Toleranz eine Demonstration unter dem Motto „AfD auf Eis legen: Paderborn steht auf gegen Rassismus und rechte Hetze“. Anlass ist eine Veranstaltung der AfD im Paderborner Schützenhof unter dem Titel „Bericht aus dem Bundestag“. Mehr als 5000 Teilnehmer kamen am Abend zusammen, berichtet das Westfalen-Blatt.
  • In Soest nahmen mehr als 3000 Personen an einer Demonstration teil. Angemeldet hatte diese der SPD-Ortsverein der Stadt.
  • In Hamm gingen am Montagabend der Polizei zufolge 5500 Menschen unter dem Motto „Bund statt braun, zusammen gegen Rassismus“ auf die Straße. Zu der Demonstration in der Innenstadt hatten die Alevitischen Gemeinden in Hamm aufgerufen. Ein Sprecher der Polizei sprach von der mit Abstand größten Demonstration, die es in den letzten Jahren in der Stadt gegeben habe.

So liefen die Demos am Sonntag, 21. Januar

  • Am Sonntag, 21. Januar gingen die Klever, „Gemeinsam gegen Rechts“ auf die Straße.
  • Zur wohl größten Kundgebung gegen die AfD und Rechtsextremismus kamen am Sonntag in Köln einige zehntausend Bürger zusammen. Mehr als 70 Organisationen hatten eingeladen, wegen drohender Überfüllung war die Veranstaltung vom Alter Markt ans Rheinufer in Köln-Deutz verlagert worden.
  • In Detmold rief Fridays for Future zu einer Demonstration gegen die AfD auf, 13 Uhr
  • In der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn gab es Proteste gegen Rechts. Dort fanden einen Aufzug und eine Kundgebung auf dem Marktplatz statt. An dem Aufzug beteiligten sich laut Polizei rund 3.800 Menschen, an der Kundgebung, die bis zum Abend dauern sollte, wurden bis zu 9.000 Personen erwartet.

So liefen die Demos am Samstag, 20. Januar

  • In Dortmund sind am Samstag nach Schätzung der Polizei mehr als 10.000 Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Es gebe immer noch Zulauf, eine höhere Teilnehmendenzahl sei also möglich, schrieb die Polizei Dortmund am Samstagnachmittag auf der Internetplattform X, vormals Twitter. Die Demonstration unter dem Motto „Das neue Braun ist blau! Für unsere Demokratie und gegen Menschenverachtung in unserer Stadt“ war hinter dem Hauptbahnhof gestartet. Die Abschlusskundgebung sollte auf dem Platz der deutschen Einheit stattfinden. Aufgerufen dazu hatte unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund. In Dortmund-Dorstfeld war zudem eine Versammlung mit dem Thema „Neues Jahr, alte Probleme - AfD entgegentreten“ angemeldet.
  • In Kevelaer demonstrierten rund 3000 Menschen auf dem Peter-Plümpe-Platz friedlich für mehr Toleranz und gegen Rechtsextremismus.
  • Vom Samstagmittag an gingen dann in Wuppertal zahlreiche Menschen unter dem Motto „Gemeinsam und solidarisch! Gegen Ausgrenzung, Hass und Hetze!“ auf die Straße. Vom Bahnhofsvorplatz aus zogen nach Polizeischätzungen bis in den Nachmittag bis zu 10.000 Demonstrantinnen und Demonstranten durch die Innenstadt. In Aachen demonstrierten laut Polizei etwa 10.000 geschlossen gegen rechts.
  • Weitere Demos fanden in Bergisch-Gladbach, Gladbeck, Recklinghausen, Bottrop, Lippstadt, Kevelaer, Aachen und Detmold statt.

So liefen die Demos am Freitag, 19. Januar

  • In Bielefeld hatten die Veranstalter rund 1000 Menschen angemeldet. Nach eigenen Angaben nahmen dann 6000 bei dem Zug durch die Innenstadt teil. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl am Abend auf rund 2500 und sprach von einer durchgehend friedlichen Stimmung.
  • In Bochum ging die Zahl der Teilnehmer deutlich über die Prognose der Veranstalter von 1000 hinaus. Wie ein Sprecher am Abend auf Nachfrage mitteilte, waren rund 13.000 Menschen auf der Straße. Den Angaben zufolge verlief die Demonstration störungsfrei, es sei aber „ordentlich was los“. Zum Auftakt der Versammlung hatte die Polizei die Teilnehmerzahl in der Bochumer Innenstadt noch mit 2000 beziffert.
  • In Münster schätzte der Einsatzleiter der Polizei die Zahl der Teilnehmer auf über 10.000.
  • In Wuppertal-Barmen, 18.30 Uhr fand eine Kundgebung unter dem Motto "Für Freiheit und Demokratie" statt. Aufgerufen hatten die Parteien SPD, CDU, Gründe und FDP.
  • Rund tausend Menschen haben sich in Nettetal an einer Demo für Demokratie beteiligt. Organisiert haben diese Bürgermeister und Ratsfraktionen kurzfristig nach dem Geheimtreffen von AfD und Rechtsextremisten. Bilder der Demo sind hier zu sehen.
  • In Minden in Ostwestfalen nahmen laut Polizei bis zu 4000 Menschen an der Demonstration „Gegen die Neue Rechte“ teil. Auf dem Marktplatz kamen an der Landesgrenze zu Niedersachsen deutlich mehr Bürger zusammen als von den Veranstaltern angemeldet.
  • Auch in Lüdenscheid, 16 Uhr, Detmold, 17 Uhr, Jülich, 17.30 Uhr, Gummersbach, 18.30 Uhr fanden Veranstaltungen statt. Eine Zusammenfassung der Demonstration am Freitag, 19. Januar gibt es hier. Eine Bildergalerie zu den Demos am Freitag in NRW gibt es hier zu sehen.

Weitere Demos

Hunderttausende Menschen gingen dieses Wochenende, 27./28. Januar in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen gegen die AfD und für die Demokratie auf die Straße. So demonstrierten alleine in Düsseldorf rund Hunderttausend Menschen. Aber auch in den kleineren Städten und Gemeinden gibt es Protestzüge.

Nachdem in Köln am 16. Januar bereits mehrere Zehntausend auf die Straße gegangen waren, haben auch am Niederrhein und in Westfalen Veranstalter Demonstrationen angemeldet. Eine Übersicht über die Demonstrationen und Kundgebungen.

So liefen die Demo 15. Januar in Essen

Anlass für die bundesweiten Demos war das kürzlich bekannt gewordene Rechten-Treffen in einer Villa in Potsdam. Dabei hatte der frühere Kopf der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich, Martin Sellner, im vergangenen November nach eigenen Angaben über „Remigration“ gesprochen. Damit meinen Rechtsextreme in der Regel, dass eine große Zahl Menschen ausländischer Herkunft das Land verlassen soll - auch unter Zwang. Dem Medienhaus Correctiv zufolge nannte Sellner drei Gruppen: Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht und „nicht assimilierte Staatsbürger“.

Hinweis: Diese Auflistung der Demos in NRW erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

(dw/albu/kag/ldi, mit dpa)
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