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Von Tierparks bis Glockenspiele: Das sind die skurrilsten Lärm-Klagen in der Region

Von Tierparks bis Glockenspiele : Das sind die skurrilsten Lärm-Klagen in der Region

Die Klage eines Anwohners des Tierparks Odenkirchen in Mönchengladbach hat bei unseren Lesern für heftige Reaktionen gesorgt. Wir zeigen in einer Chronik, gegen welche Lärmquellen sich Menschen in der Region noch vor Gericht gewehrt haben.

Weil er sich unter anderem vom Krähen der Hähne, vom Schnaufen der Seehunde, vom Blöken der Schafe und dem Meckern der Ziegen belästigt fühlt, hat ein Nachbar des Tiergartens in Mönchengladbach-Odenkirchen Klage beim Amtsgericht eingereicht. Nie hat es auch nur einen ähnlichen Streitfall in Deutschland gegeben. Viele RP-Leser reagierten mit Unverständnis auf das Aufbegehren: "Bei soviel Kleingeist kann man dem Tiergarten nur wünschen, dass das Amtsgericht ein Einsehen hat und inständig darauf hoffen, dass der Kläger nicht auch noch in der Nähe einer Schule oder in Hörweite von einem Kindergarten wohnt", kommentiert beispielsweise ein User auf RP Online.

Tatsächlich hat der Bundesrat im Juni 2011 ein Gesetz verabschiedet, das Klagen gegen Kinderlärm in Kitas und auf Spielplätzen verbietet. Tiergeräusche ausgeschlossen. Doch nicht nur von Kindergeschrei fühlen sich immer wieder Menschen belästigt. Auch mit Chören, die im Sportzentrum singen, oder Glocken vor Juweliergeschäften in der Innenstadt mussten sich Richter in der Region schon beschäftigen.

Hier zeigen wir die skurrilsten Lärm-Klagen der Region in einer Chronik.

(met )