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Busse, Kitas, Müllabfuhr: Das passiert beim Streik in der Region

Busse, Kitas, Müllabfuhr : Das passiert beim Streik in der Region

In ganz NRW gibt es am Mittwoch, 7. März, Warnstreiks. Vor allem Pendler müssen mit erheblichen Verspätungen rechnen. Betroffen sind unter anderem Bus und Bahnlinien, Kindergärten und -tagesstätten sowie die Stadtverwaltungen. Wir sagen, was die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für die Warnstreiks in den Städten der Region angekündigt hat.

Düsseldorf: In der Landeshauptstadt dürfte der öffentliche Nahverkehr weitgehend ruhen: Laut Rheinbahn sind von dem Streik alle U-Bahn-, Straßenbahn- und die meisten Buslinien betroffen. Der Streik beginnt um 0 Uhr in der Nacht auf Mittwoch und soll 24 Stunden dauern. Auch alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind zu dem Streik aufgerufen. Es wird erwartet, dass in vielen städtischen Kitas "allenfalls ein Notbetrieb" herrscht, so Verdi.

Rhein-Kreis Neuss: Der Warnstreik bei der Düsseldorfer Rheinbahn hat Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr im Rhein-Kreis Neuss: Bis auf wenige Ausnahmen bei den Buslinen fahren den ganzen Tag keine U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der Rheinbahn. In Neuss sind davon die Stadtbahnlinie U75, die Straßenbahnlinien 704 und 709, sowie ein knappes Dutzend Busverbindungen betroffen. Die Busse der Stadtwerke Neuss sollen hingegen wie gewohnt fahren. In Meerbusch stehen die Stadtbahnlinien U70, U74 und U76 still.

Mönchengladbach: Für einen Tag fahren am Mittwoch keine Schul- und Linienbusse. Zudem streiken einige Kitas in der Stadt. Eltern, deren Kinder mit dem Schulbus zur Schule und zurück befördert werden, werden gebeten, sich eine andere Möglichkeit zu suchen, wie ihre Kinder zur Schule und nach Hause kommen. Auch die Fahrgäste im gesamten Buslinienverkehr sind betroffen.

Krefeld: Bei der Stadtverwaltung und bei der Sparkasse wurde zum Warnstreik aufgerufen. Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen. Die Straßenbahnlinien 041, 042, 043 und 044 werden nach Angaben der SWK komplett durch Busse ersetzt. Zu erheblichen Behinderungen wird es auf den Buslinien kommen.

Hilden: In Hilden und Haan kommt der öffenrtliche Nahverkehr fast zum Erliegen. In Hilden sollen nur zwei Linien unterwegs sein: Die 741 soll mehr oder weniger fahrplanmäßig fahren, die Linie 785 zumindest im 20-Minuten-Takt.

Duisburg: Über 24 Stunden sollen die Duisburger Verkehrsgesellschaft, die Stadtwerke und die Wirtschaftsbetriebe bestreikt werden "Mit Schichtbeginn um 3.30 Uhr werden in Duisburg keine Straßenbahnen und Busse mehr rollen", sagte Verdi- Gewerkschaftssekretär Siegbert Geitz. Rund 3500 Angestellte sind in Duisburg zum Streik aufgerufen.Nicht nur der öffentliche Nahverkehr wird dadurch weitgehend stillstehen, auch der Müll wird an diesem Tag nicht abgeholt.

Solingen: Es droht ein Verkehrschaos: Verdi ruft die Busfahrer ganztägig zum Warnstreik auf. Weiter sind die Erzieherinnen in Kitas sowie die Mitarbeiter der Müllabfuhr aufgerufen, nicht zur Arbeit zu erscheinen. Die Stadt plant Notgruppen für Kita-Kinder. Insgesamt streiken 900 Mitarbeiter.

Leverkusen: Die Verkehrsgesellschaft Wupsi wird ganztägig bestreikt, so dass der öffentliche Nahverkehr fast vollständig ausfällt. Außerdem ist die Müllabfuhr nicht gewährleistet. Klinikum-Mitarbeiter beteiligen sich von 11.30 bis 14 Uhr an den Warnstreiks.

Remscheid: Der Warnstreik soll alle Dienststellen der Remscheider Stadtverwaltung und der Remscheider Entsorgungsbetriebe einschließen, auch Kitas sind betroffen. Eltern wird empfohlen, für ihre Kinder am Mittwoch sofern möglich eine anderweitige Betreuung zu organisieren. Dies gilt auch für jene Einrichtungen, die teilweise geschlossen sind, da hier kein Regelbetrieb sondern nur Notgruppen aufrechterhalten werden können. Elf Einrichtungen werden voraussichtlich geschlossen.

Im Kreis Kleve wird am Mittwoch laut Verdi noch kein Warnstreik stattfinden.

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