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Coronavirus in NRW: Immer mehr Busse mit versperrter Vordertür

Vorsichtsmaßnahme im Nahverkehr : Immer mehr Busse in NRW sperren Vordertür wegen Coronavirus

Immer mehr Nahverkehrsunternehmen in NRW sperren wegen des Coronavirus bei Linienbussen die vordere Tür und richten einen Mindestabstand zum Fahrer ein. Ein Ticketkauf beim Fahrer ist bis auf weiteres nicht möglich.

Bei einer stärkeren Ausbreitung des Virus soll dies helfen, das Fahrpersonal zu schützen und den Betrieb des öffentlichen Verkehrs aufrechtzuerhalten, teilten etwa die Stadtwerke Solingen mit.

Auch die Wahrscheinlichkeit der Übertragung für die Fahrgäste solle damit minimiert werden, betonten die Stadtwerke Dortmund DSW21. In Münster ist solch eine Regelung seit Donnerstag in Kraft. In weiten Teilen des Ruhrgebiets wie etwa in Dortmund, Duisburg, Bochum und Essen sowie in Wuppertal soll dies ab Samstag gelten.

„Die Ticketpflicht ist dadurch selbstverständlich nicht aufgehoben“, hieß es am Freitag bei den Stadtwerken Dortmund DSW21. Fahrgästen ohne Abo werde empfohlen, Tickets über das Handy zu kaufen oder an einem Ticketautomaten.

Nach Angaben der Stadtwerke Münster haben Nahverkehrsbetriebe unter anderem in der Schweiz, in Berlin und weiteren Großstädten schon ähnliche Maßnahmen getroffen.

(top/dpa)