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Coronavirus in NRW: Diese Einschränkungen plant die Bundesregierung

Supermärkte, Restaurants, Tourismus : Diese neuen Einschränkungen plant jetzt die Bundesregierung

Die Bundesregierung schlägt den Ländern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vor. Auch der Tourismus soll stark eingeschränkt werden. Die Kanzlerin will um 18 Uhr über die Schritte informieren.

  • Eine Vielzahl von Geschäften soll demnach schließen. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen demnach allerdings offen bleiben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag nach einer Sitzung des Kabinettsausschusses zur Coronakrise aus Regierungskreisen erfuhr. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Aus den Regierungskreisen hieß es, natürlich würden auch Supermärkte geöffnet bleiben. Es handele sich gerade nicht um einen sogenannten „Shutdown“, bei dem alle Läden geschlossen würden.
  • Restaurants sollen demnächst spätestens um 18 Uhr schließen und frühestens um 6 Uhr öffnen. Das geht aus einem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
  • Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hat der Kabinettsausschuss den Bundesländern eine neue Liste mit Empfehlungen zukommen lassen, die die sozialen Kontakte im öffentlichen Bereich auf ein Minimum reduzieren sollen. Demnach sollen weiterhin Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Waschsalons und der Großhandel geöffnet bleiben.
  • Bund und Länder verbieten bis auf weiteres zudem Gottesdienste, Treffen in Vereinen und Busreisen. Im Beschluss heißt es unter anderem unter Punkt drei: Zu verbieten seien „Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften“.
  • Außerdem soll die Verbreitung des Coronavirus durch drastische Einschränkungen für den Tourismus in Deutschland gebremst werden. Im Beschluss heißt es dazu, es seien Regelungen zu erlassen, „dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können“. Außerdem sollen Spielplätze für den Publikumsverkehr gesperrt werden.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Abend um 18 Uhr über die Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus informieren.

(mba/dpa)