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Corona-Regeln NRW: Öffnungen früher als gedacht von Armin Laschet in Aussicht gestellt

Präsenz-Unterricht ab 31. Mai : Laschet stellt frühere Öffnungen in NRW in Aussicht

Nordrhein-Westfales Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat angesichts sinkender Infektionszahlen frühere Öffnungen in Aussicht gestellt. Nächste Öffnungsschritte sind bereits zum 28. Mai geplant. Geht es nach Laschet sollen Schülerimpfungen noch vor den Sommerferien starten.

Voraussetzung für weitere Öffnungsschritte sei, dass das Infektionsgeschehen weiter sinke. Das sagte Laschet am Mittwoch im Landtag. Nach Pfingsten werde die Landesregierung über die Corona-Lage beraten. Eventuell seien dann schnellere Öffnungen möglich. Urspünglich waren die Öffnungen erst für den 4. Juni geplant.

Zudem sollen alle Schüler ab dem 31. Mai landesweit wieder Präsenzunterricht erhalten. Das gelte für alle Schulformen und bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100.

Der Wochenwert der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch einen Wert von 79,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen - nach 86,4 am Dienstag. Allerdings sind die Werte wegen des vergangenen langen Feiertagswochenendes und der deshalb geringeren Probenzahl mit Unsicherheiten behaftet.

Außerdem will Laschet noch vor den Sommerferien Impfangebote für Schüler erreichen. Länder, die zuerst in die Ferien gingen, müssten auch zuerst mit Impfstoff für junge Menschen beliefert werden, sagte er Ziel sei, möglichst viele Kinder noch vor den Sommerferien zu impfen, damit nach den Sommerferien noch mehr Sicherheit in den Schulen möglich sei. Auch für die Präsenz in Ausbildung und Studium im Herbst müsse über den Sommer die Impfung aller impfwilligen jungen Menschen sichergestellt werden.

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Die Europäische Arzneimittelagentur EMA prüfe derzeit die Zulassung des Impfstoffs von Biontech für junge Menschen ab 12 Jahren, sagte Laschet. Wahrscheinlich werde die Zulassung für Jugendliche ab 12 Jahren noch in diesem Monat erfolgen. Dann müsse aber auch genug Impfstoff beschafft werden. In der kommenden Woche werde es erneut eine Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Thema Impfen geben.

(bsch/dpa)