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Corona NRW: "Querdenker" & Maskengegner wollen Kinder vor Schulen ansprechen

Ankündigung der „Querdenker“ : Keine Aktionen von Maskengegnern an Schulwegen

Es gab Hinweise darauf, dass Maskengegner ausgerechnet am 9. November Kinder in NRW vor ihren Schulen abpassen wollen. Bislang sind aber noch keine Aktionen bekannt geworden. Ministerium, Ordnungsbehörden und Polizei sind auf alle Fälle eingestellt.

Befürchtungen über Aktionen von Maskengegnern an Schulwegen in Nordrhein-Westfalen haben sich am Montagmorgen nicht bestätigt. Es gebe keine Erkenntnisse zu Aktionen, hieß es am Montag aus dem NRW-Schulministerium. Auf den Schulwegen sei alles wie gewohnt verlaufen, teilte die Stadt Münster mit. Die Kommune hatte mehr Ordnungshüter auf die Straßen geschickt als sonst, Auffälligkeiten fielen ihnen nicht auf. Auch in Düsseldorf und Wuppertal lagen den Behörden keine Hinweise vor. Das Ministerium lobte die zusätzlichen Einsätze von Polizei und Ordnungsämtern.

Das Bildungsministerium hatte die Schulen in NRW vergangene Woche gewarnt: Es gebe Hinweise, dass die Initiative „Querdenken 711“ am 9. November deutschlandweit an 1000 Schulen „Aktionen gegen die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung durchführen will“, so das Ministerium in einer Rundmail an alle Schulen.

Demnach sollen mit „Querdenken“ sympathisierende Eltern planen, Kinder und deren Eltern auf dem Schulweg anzusprechen, ihnen unwirksame Masken mit dem „Querdenken“-Logo in die Hand zu drücken oder eine CO2-Messung unter den Masken der Kinder anzubieten. Der Gründer der „Querdenken 711“-Initiative hatte daraufhin mitgeteilt, die angebliche Aktion sei in Wahrheit nur ein Fake gewesen, um eventuelle undichte Stellen bei der internen Kommunikation zu finden.

Der Landtagsabgeordnete Marcel Hafke (FDP) blieb skeptisch und warnte ebenfalls vor „Querdenken“-Aktionen, die seinen Informationen nach auch in Wuppertal geplant sein könnten.

(chal/top/dpa)