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Corona NRW: Manche Schulen schließen noch vor den Osterferien

Corona-Pandemie : Weitere Kreise in NRW schließen Schulen vor den Osterferien

In weiteren Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen schließen aufgrund anhaltend hoher Neuinfektionswerte Schulen noch vor den Osterferien. In einigen Regionen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich über 100, teilweise sogar über 200.

So kündigte der Märkische Kreis - landesweit mit 215,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche die Region mit dem höchsten Inzidenzwert - an, dass in Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium ab Mittwoch alle Schüler mit Ausnahme der Abschlussklassen in den Distanzunterricht gehen sollen. Eltern von Kitakindern bleibe es freigestellt, ob sie Kinder in die Einrichtungen bringen.

Der Kreis Minden-Lübbecke (Inzidenz von 161,4) sowie die Stadt Hagen kündigten ebenfalls an, ab Mittwoch den Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen weitgehend zu untersagen. Die Einschränkungen seien mit dem Land abgestimmt, hieß es in jeweiligen Mitteilungen von Dienstag. In den vergangenen Tagen habe sich besonders gezeigt, dass das Infektionsgeschehen in den Schulen stark zugenommen habe, hieß es zur Begründung aus dem Kreishaus in Minden.

Als erster in NRW hatte der Kreis Düren in der vergangenen Woche von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, als letztes Mittel in der Pandemiebekämpfung auch Schulöffnungen wieder zurückzunehmen. Wuppertal und der Oberbergische Kreis folgten. Vorausgegangen war ein Streit mehrerer Städte über die Wiedereröffnung der Schulen. Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums wurde bislang nur der Antrag aus Dortmund abgelehnt. Aus Duisburg liege noch kein Gesamtkonzept vor. Sobald es eingehe, könne es geprüft werden.

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Sowohl der Märkische Kreis als auch der Kreis Minden-Lübbecke kündigten noch weitere Maßnahmen an. So sollen Friseurbesucher im Märkischen Kreis ab Samstag einen negativen Schnelltest vorlegen müssen, in Minden-Lübbecke gilt ab Mittwoch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung sowie eine weitere Reduktion der Teilnehmerzahlen möglicher Gottesdienste.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) in NRW insgesamt 19.605 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der letzten Woche 109,2 Neuinfektionen bekannt.

(mba/dpa)